I  HAVE  A  DREAM – Vor 50 Jahren wurde Martin Luther King ermordet


Marburg 3.4.2018 Gastbeitrag von Ursula Wöll. Am 4. April 1968, also vor 50 Jahren, wurde Dr. Martin Luther King ermordet. Ohne ihn ist die Bürgerrechtsbewegung, die Civil Rights Movement, nicht denkbar. Aber auch nicht ohne …

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Aufklärung zum Aschenputtel-Märchen – Buchvorstellung und Lesung von Dr. Holger Ehrhardt

Eine Illustration von Otto Ubbelohde zum Aschenputtel-Märchen der Brüder Grimm zeigt die Mutter, die Aschenputtel am Grab beweint.

Eine Illustration von Otto Ubbelohde zum Aschenputtel-Märchen der Brüder Grimm zeigt die Mutter, die Aschenputtel am Grab beweint.

Marburg 24.9.2016 (pm/red) Der Literaturwissenschaftler Holger Ehrhardt, Inhaber der ‚Werk und Wirkung der Brüder Grimm‘ am Institut für Germanistik der Universität Kassel konnte für eine Lesung seiner Publikation Die Marburger Märchenfrau oder Aufhellung eines ,nicht einmal Vermutungen erlaubenden Dunkels‘ in Marburg gewonnen werden. Die Stadt Marburg lädt für Mittwoch, 28. September – 20 Uhr, in den Lomonossow-Keller, Markt 7, ein. Holger Ehrhardt ist es gelungen, ein Rätsel der Literaturhistorie zu lüften: Endlich ist bekannt, auf wessen Erzählung das Märchen ‚Aschenputtel’ in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm beruht.

Ehrhardt identifizierte die ‚Marburger Märchenfrau‘ Anna Elisabeth Schellenberg als Quelle im Jahr 1810 – bisher war lediglich bekannt, dass die in Grimm-Briefen sogenannte ‚Marburger Märchenfrau‘ aus Marburg stammte. Schellenberg wurde 1746 als nichteheliches Kind in eine verarmte Familie geboren. Sie lebte erst in einem Haus an der Marburger Mühltreppe 1, das bis heute steht. Später zog sie als dauerhafte Bewohnerin in das Armenhospital St. Jost in Weidenhausen.

Dr. Richard Laufner, Fachdienstleiter Kultur, wird im Anschluss eine Fragestunde/Diskussion moderieren.