Von der Vormundschaft zum selbstbestimmten Betreuungsverhältnis: Informationen zur Entwicklung des Betreuungsrechts

Marburg 21.11.2017 (pm/red) In einer Gesellschaft mit wachsendem Anteil älterer Menschen erwachsen neue Aufgabenfelder und deren rechtliche Gestaltung. Dazu gehört das Betreuungsrecht für Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr (alleine) selbst regeln können. Eine Würdigung …

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Zur Burschenschaft Germania Marburg und ihr extrem Rechtes Netzwerk

Marburg 27.4.2017 (pm/red) Die hessische antifaschistische Kampagne „Stadt, Land, Volk“ veröffentlichte am 19.4.2017 eine aktuelle Analyse der momentanen Aktivitäten der „Marburger Burschenschaft Germania“. Dabei findet vor allem ihre bundesweite Netzwerkarbeit Beachtung, sowie die vielfältige Beteiligung ihrer aktiven, wie inaktiven Mitglieder in verschiedenen Positionen und Strömungen völkischer und faschistischer Bewegungen. In diesem Rahmen wird auch die Zusammenarbeit von Junger Alternative (JA), AfD, Identitärer Bewegung (IB) und Deutscher Burschenschaft (DB) einer genaueren Betrachtung unterzogen.

Egal ob auf Bundesebene, oder in der hessischen Kommunalpolitik – immer wieder stößt man auf Burschen der „Marburger Germania“, wenn die AfD oder ihre Jugendorganisation (JA) betrachten wird. Am bekanntesten ist seit ihrem gemeinsamen Auftritt im KZ-Buchenwald wohl der „Germane“ und Höcke-Pressesprecher Torben Braga, der gewissermaßen als eine Art „Adjutant“ für diesen fungiert.

Aber auch auch im hessischen Landesvorstand, sowie im Marburger Ortsvorstand der „Jungen Alternative“ sind Burschenschafter der „Marburger Germania“ aktiv. Dies wird von den AutorInnen aber nicht nur dahingehend analysiert, dass erhebliche Schnittmengen zwischen dem extrem rechten „Höcke-Flügel“ der AfD und DB-Burschenschaften wie der „Germania“ bestehen. Besonderes Augenmerk findet auch ihre Strategie und wie sie dieser in den letzten Jahren immer mehr entsprachen.

Wilma Streit, Pressesprecherin der Kampange “Stadt, Land, Volk!” dazu: „Dass die „Marburger Burschenschaft Germania“ seit Jahren diversen Neonazis eine Heimstätte bietet und Betätigung in diesem Sinne sogar forciert, dürfte nichts Neues mehr sein. Neu ist die Hinwendung zur Parteipolitik, in der sie mit der AfD und JA endlich ein Vehikel gefunden haben um in ihrem Sinne in die Gesellschaft hineinzuwirken. Mit seiner Rede auf dem Burschentag in Eisenach 2015 hat Götz Kubitschek der Deutschen Burschenschaft einen Plan gereicht, dem die „Marburger Germanen“ offensichtlich Folge leisten.
Ein jeder nimmt seine Position in „der Bewegung“ ein, als Politiker, Verleger oder gar Rapper um fortan als „Speerspitze“ einer „nationalen Revolution“ zu dienen! Widerstand dagegen muss dem entsprechen, ob auf der Straße, in den Parlamenten oder im Rahmen investigativer Recherche – dem muss Einhalt geboten werden!“