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The Parthenon of Books – Feierlicher Abschluss der Sammlung verbotener Bücher zur documenta 14

Marta Minujín´s “The Parthenon of Books“, 2017, auf dem Friedrichsplatz in Kassel. Das für Besucher begehbare, temporäre Kunstwerk im Rahmen der documenta 14 ist zustande gekommen mit gespendeten ehemals verbotener Bücher. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Burgwald 6.9.2017 (pm/red) In Anwesenheit der Künstlerin Marta Minujín wird für Samstag, 9. September 2017 – 12 Uhr, von der documenta 14 zur Feier des Abschlusses der Sammlung verbotener Bücher eingeladen. Wie vor einigen Tagen gemeldet wurde, ist das monumentale und eindrucksvolle Werk “The Parthenon of Books“ auf den Friedrichsplatz in Kassel vollendet worden. Alle Säulen sind mit verbotenen Büchern verkleidet worden.

Im Rahmen der Abschlussfeier am vorletzten Wochenende der documenta 14 sind BesucherInnen eingeladen, auf verschiedene Weise an der offenen Bühne von The Parthenon of Books teilzunehmen. Dies können sein

  • Lesungen in unterschiedlichen Sprachen aus Büchern, die einst verboten waren
  • Rezitationen aus eigenen Texten oder Gedichten
  • lautlose Beiträge, wie Tänzen oder performativen Gesten

Die schlichte Anwesenheit am Samstagmittag im Parthenon mit der Künstlerin, den KuratorInnen und den Teammitgliedern der documenta 14 als Zuschauer und Zuhörer ist freilich genauso erwünscht. Wer einen kurzen Beitrag selbst einbringen will, soll bis Donnerstag, den 7. September – 20 Uhr, unter events@documenta.de mit Kontaktadresse ( Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) die Details zu Art und Dauer seines Beitrags (höchstens 5 Minuten) anmelden.

Die documenta 14 will dann den Zeitplan für die einzelnen Beiträge, die parallel auf verschiedenen Bühnen stattfinden, per E-Mail bis Freitag, den 8. September – 20 Uhr, bekannt geben. Bei Regen müssen die angemeldeten Darbietungen ausfallen, wird dazu mitgeteilt.

Nach der Feier soll sogleich der Abbau von The Parthenon of Books beginnen. Marta Minujín eröffnet die Verteilung der einst verbotenen Bücher an BewohnerInnen von Kassel und alle Besucher. Mit diesem Akt möchte die Künstlerin dem ephemeren und vergänglichen Zustand dieses anti-monumentalen Kunstwerks Ausdruck verleihen.

Der kollektive, öffentliche Raum wurde nicht nur von den gespendeten Büchern, die den Widerstand gegen Zensur betonen, geprägt und definiert. Die einzigartige und temporäre Architektur wurde von Spendern, Besuchern und Institutionen mitgestaltet. Durch seine Geste des Spendens konnte jede/r die Bedeutung des Gebens und den Wert der gemeinsamen Beteiligung ausdrücken.

Während der regulären Öffnungszeiten bis zum Ende der documenta 14 am 17. September kann sich dann jede/r ein Buch bei der Buchausgabe neben dem Parthenon der Bücher abholen.

Feier zum Abschluss der Sammlung verbotener Bücher
mit Marta Minujín
Samstag, 9. September 2017 – 12 Uhr, Friedrichsplatz
Verteilung der verbotenen Bücher mit Marta Minujín
Sonntag, 10. September 2017 – 12 Uhr