Gießener Papyrus nun UNESCO-Weltdokumentenerbe

Marburg 12.12.2017 (pm/red) Gastbeitrag von Ursula Wöll In der Giessener Universitätsbibliothek weht der Atem der Geschichte, denn sie beherbergt bis zu 3.800 Jahre alte Schriftstücke. Die Papyrus-Sammlung der Giessener Universitätsbibliothek ist die fünftgrößte in Deutschland. …

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Klettermarathon in der Kletterhalle des Marburger Alpenvereins

Marburg 21.11.2017 (pm/red) Vor kurzem haben in der Volksbank Kletterhalle des Deutschen Alpen Verein (DAV) Sektion Marburg/Lahn e.V. die Hände geglüht. Bereits zum dritten Mal beteiligte sich das Marburger Kletterzentrum am Klettermarathon. Dabei geht es, anders als bei offiziellen Wettkampfformaten, nicht darum möglichst schwere Routen zu bezwingen, sondern um die Bezwingung möglichst viele Kletterrouten. In 2017 haben mit 16 Kletterhallen quer durch Deutschland so viele Hallen wie nie zuvor teilgenommen. Die Veranstaltung gehört damit zu einem der größten Kletterwettbewerbe in Deutschland. In Marburg gingen 7 Zweier-Teams, also 14 Teilnehmer an den Start.

Insgesamt waren es über 478 Starter deutschlandweit. Die Teilnehmer sollten in zwei Halbzeiten zu je drei Stunden so viele Klettermeter bzw. Routen klettern wie möglich. Gewertet wurde in drei Kategorien: reine Frauen-, reine Männer- sowie Mixed-Teams. Die erkletterten Meter wurden dabei live ausgewertet und per Beamer an die Wand projiziert. Auf diese Weise konnten sich die Teams ein Kopf-an-Kopfrennen liefern und sich ständig gegenseitig vergleichen. Auch überregional war ein Vergleich möglich und spannend.

Die erste Halbzeit dominierten die Buchholzer, dicht gefolgt von Fulda. Marburg schwankte zwischen dem sechsten und neunten Platz und konnte sich schlussendlich den fünften Platz sichern. Der Wanderpokal, bisher in Siegen beheimatet, wandert 2017 nach Fulda. Hier wurden mit 1.268 durchschnittlichen Klettermetern pro Person die meisten Meter gemacht. In Marburg waren es durchschnittliche 939,57 m pro Person, was zu einer Gesamtleistung von 13.154 m führte. Eine Route in der Marburger Halle ist im Durchschnitt 15 m hoch. Es wurden also fast 800 Routen geklettert.

Am Ende konnten sich bei der Hallenbewertung Dhana Dombrowski und Sabine Loosen bei den reinen Damen-Teams den 1. Platz sichern. Bei den Herren landeten Robin Boller und Nando Mai auf Platz Eins. In der Wertungsklasse Mixed, die mit 5 Teams stärkste Klasse, erlangten Teresa Segbers und Michael Ernst den Spitzenplatz mit 2.726 Gesamtmetern. Dies hat sie auch im deutschlandweiten Vergleich auf Platz 10 aller Teams gebracht.

Eine besondere Leistung zeigte auch das älteste Team in Marburg mit Gerlinde Mohr und Björn Schirmacher. Sie brachten es auf 1.246 m. Beide haben erst vor wenigen Monaten mit dem Klettern begonnen.

 

Hintergrund
Mit etwa 4.000 Mitgliedern ist die Sektion Marburg des Deutschen Alpenvereins einer der größten Vereine im Raum Marburg. Der Hauptverein des Deutschen Alpenvereins besteht aus 356 Sektionen mit insgesamt 1.180 000 Mitgliedern und ist in Deutschland der mitgliederstärkste Sport- und Umweltverband.