Von der Vormundschaft zum selbstbestimmten Betreuungsverhältnis: Informationen zur Entwicklung des Betreuungsrechts

Marburg 21.11.2017 (pm/red) In einer Gesellschaft mit wachsendem Anteil älterer Menschen erwachsen neue Aufgabenfelder und deren rechtliche Gestaltung. Dazu gehört das Betreuungsrecht für Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr (alleine) selbst regeln können. Eine Würdigung …

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Vortrag „Was steht klimafreundlichem Verhalten im Weg?

Marburg 2.11.2017 (pm/red) Die Philipps-Universität lädt zu einem öffentlichen Vortragsabend „Zur Ökonomie des Klimawandels. Individuelle und staatliche Handlungsansätze“ am Dienstag, 7. November, ein. Während sich in Bonn vom 6. bis 17. November Menschen aus aller Welt zur UN-Klimakonferenz treffen, kommen auch in Marburg Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und weitere Interessierte zusammen, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen. Am 7. November 2017 veranstalten das Marburg Centre for Institutional Economics, die AG „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ gemeinsam mit dem Projekt UMR 2027 „Interaktion in Forschung und Lehre ausbauen“ zunächst einen Vernetzungsworkshop für Forscherinnen und Forscher, die an der Philipps-Universität an unterschiedlichen Fachbereichen zu den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit arbeiten. Am Abend schließt sich eine öffentliche Veranstaltung an: „Zur Ökonomie des Klimawandels. Individuelle und staatliche Handlungsansätze“.

Der Klimawandel ist fraglos eine der größten Herausforderungen, der die Menschheit aktuell gegenüber steht. Ihr zu begegnen erfordert sowohl politische Veränderung als auch Anpassungen im Verhalten jedes Einzelnen. Woran es liegt, dass wir uns mit Veränderungen hin zu klimafreundlichen Verhaltensweisen so schwer tun, wird Prof. Dr. Stefanie Engel, Alexander-von-Humboldt Professorin an der Universität Osnabrück, im Auftaktvortrag beleuchten. Was steht uns im Weg und was kann getan werden, um die notwendigen Verhaltensänderungen zu fördern?

Als ein Mittel der politischen Einflussnahme wird in der Aula der Alten Universität das Konzept REDD+: Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation präsentiert. Durch REDD+ wird Ländern Geld für die Nichtabholzung ihrer Wälder geboten. Prof. Dr. Arild Angelsen (Norwegian University of Life Sciences, Ås) wird das Konzept vorstellen und über bestehende Hürden berichten. Zugleich wird er neue Ansätze aufzeigen, die für die Weiterführung des Programms hilfreich sein können.

Nach den Vorträgen aus wissenschaftlicher Perspektive wird das Thema REDD+ abschließend von seiner praktischen Seite beleuchtet. Evy von Pfeil von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit wird zurückblicken auf mehr als zehn Jahre REDD+ und Erfahrungen und Auswirkungen auf die deutsche Entwicklungszusammenarbeit schildern.

Beim formlosen Umtrunk im Historischen Kreuzgang der Alten Universität können die Impulse aus Wissenschaft und Praxis anschließend weiter diskutiert und Ideen für künftige Kooperationen ausgetauscht werden.

Dienstag, 7. November 2017, 18:30 Uhr
Aula der Alten Universität, Lahntor 3
Referate von
Prof. Dr. Stefanie Engel (Universität Osnabrück)
Prof. Dr. Arild Angelsen (Norwegian University of Life Sciences, Ås)
Evy von Pfeil (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)