„Kassel als junge Großstadt“  – Ein Bildband zeigt die verschwundene Pracht der Nordhessenmetropole

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Projekt-Präsentation: Bewerbung via Internet

Marburg 3. März (PM/red) Viele Besucher reisen derzeit nach Hannover zur Computermesse Cebit. In Karlsruhe hat gestern das Bundesverfassungsgericht ein Urteil gegen die weitgehende Speicherung der Verbindungsdaten von Telefon, Email und anderen Computernutzungen veröffentlicht. In der Marburger Friedrich-Ebert-Schule wurde indessen das Kooperationsprojekt „Online-Schritte zu Praktikum und Beruf“ vorgestellt. Unterstützt von Teamern des Jugenbildungswerkes Marburg war in der Klasse H8 angesagt zu lernen, wie eine Homepage selbst gemacht und gestaltet werden kann.

8.Klässler der Friedrich-Ebert-Schule
erarbeiten ihre Praktikumsbewerbungen im Internet

Seit Oktober 2009 wird gemeinsam gearbeitet in der Klasse, die jetzt ihre Ergebnisse vorstellen konnte und sich dabei den aufmerksamen Augen und Ohren zahlreicher Zuhörer zu stellen hatte.
Das seit 2003 bestehende Projekt ist Baustein im Konzept der Friedrich – Ebert- Schule für berufliche Orientierung. Schülerinnen und Schüler des H-und R-Zweiges müssen sich, bei begrenzter Berufsauswahl, schon früh für einen Beruf entscheiden. Es wird immer wichtiger für sie, früh persönliche Kontakte zu Ausbildungsbetrieben zu knüpfen.
Außerdem ist es bedeutsam, dass sie zusätzliche Qualifikationen erwerben, um sich von Mitbewerberinnen und -bewerbern abzuheben.
Gemeinsam mit den Machern stellten Schulleiter Klaus Schäfer und Klassenlehrerin Gonhild Gerecht das Projekt vor. Schuldezernentin Dr. Kerstin Weinbach und Jugenddezernent Dr. Franz Kahle waren aufmerksame Beobachter.
Im Verlauf des Projekts sollten die Schülerinnen und Schüler ausgehend von ihren individuellen Lebenslagen auf ihrem Weg der Berufsfindung und Zukunftsplanung unterstützt und motiviert werden, in der Klasse 8 bewusst einen Praktikumsplatz zu wählen. Dabei erwarben sie nicht nur wichtige Kompetenzen im Umgang mit dem Medium Computer, sondern befassten sich mit ihren persönlichen Kompetenzen und erweiterten z.B. über (Online-) Recherche ihr Berufswahlspektrum. Medienlernen und berufliche Orientierung flossen in diesem Projekt zusammen.

Dann waren die Projektteilnehmer selbst an der Reihe: Natascha, Selina, Josseyline. Aron, Eray, Jan, Granit und Salvatore stellten ihre selbst erarbeiteten online-Bewerbungen vor.

Diese Bewerbungen waren Grundlage für ihr erstes Schulpraktikum. Bei der Erstellung lernten sie auch die Grundlagen des Layouts einer Homepage und konnten ihre Interessen und Fähigkeiten auf der eigenen Homepage im Internet präsentieren.

Das Projekt ist im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts angesiedelt, gleichzeitig wurden die Themen fachübergreifend auch Deutschunterricht aufgegriffen.

Menschen machen Medien – in der Schule geht es los (Foto H.Bambey)

Die Gruppe arbeitete an 3 Wochenstunden in den EDV-Räumen der Schule. Sie wurde von der Klassenlehrerin Gonhild Gerecht sowie den Teamern Claudia Zaviska und Manfred Barton vom Jugendbildungswerks.
Der Ansatz der schulischen Medienerziehung ergänzte sich gut mit den praktischen und an jugendspezifischen Bedürfnissen ausgerichteten Einbringungen von Seiten der außerschulischen Bildung.

Eindrücke der Präsentationen für das Auge vermittelt eine Foto-Zusammenstellung als Galerie zum eigenständigen Weiterschalten. Alle Fotos und (c) 2010 Hartwig Bambey

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