Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

Kassel 06.04.2021 Gastbeitrag von Ursula Wöll Der Klimawandel ist allgegenwärtig und wirksame Maßnahmen werden diskutiert. Neben einer Energieerzeugung mit Windkraft und Sonnenenergie und einer Verkehrswende hat das Bauen einen gewichtigen Anteil an einer umweltfreundlichen oder …

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Workshop der Akademienunion zu Digitalen Bibliotheken

Marburg 2.10.2010 (wm/red) Die Digitalisierung der Wissensbestände schreitet immer weiter voran. Publikationen, die über Jahrzehnte nur in Buchform erschienen, sind über das Internet verfügbar. Auch die im Akademienprogramm erarbeiteten Wörterbücher oder die Werkeditionen der bedeutenden deutschen Schriftsteller, Komponisten, Philosophen oder Theologen werden sukzessiv digital der Wissenschaft und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Die Fülle der digitalen Ressourcen, die hierdurch neu entstehen, stellen die Wissenschafts-akademien und Forschungseinrichtungen, Bibliotheken und Archive, vor neue Herausforderungen. Die stetig wachsenden Datenmengen müssen gespeichert und gepflegt werden. Ihre Zugänglichkeit ist dauerhaft zu gewährleisten. Wie kann sichergestellt werden, dass Forschungen, die heute digital publiziert werden, angesichts sich schnell ändernder elektronischer Systeme auch in Jahrzehnten von der Wissenschaft genutzt werden können.

Auch Bücher gehören längst dazu

Diese Frage stellt sich für die deutschen Wissenschaftsakademien in besonderer Weise, da die in den einzelnen Projekten wie Wörterbüchern, Editionen und Textcorpora erarbeiteten Forschungsergebnisse zentrale Wissenschaftsspeicher für die Zukunft sind. Sie müssen langfristig verfügbar sein. Das schließt zugleich die nur im Buchmedium veröffentlichten Forschungsergebnisse mit ein. Wird doch jedes gedruckte Buch über eine digitale Vorstufe erzeugt, die als solche weiter verwertbar ist. Für die Aufgaben werden zunehmend Repositorien (Datenspeicher/Dokumentenserver) eingerichtet. Diese  bieten Forschungsstellen die Möglichkeit bieten, ihre Forschungsergebnisse unmittelbar weltweit zur Verfügung zu stellen und sich mit anderen Institutionen zu vernetzen.

Erfahrungen mit Langzeitarchivierung

Auf dem diesjährigen Workshop „Repositorien“ der Arbeitsgruppe „Elektronisches Publizieren“ der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, der vom 04. bis zum 06. Oktober 2010 in Düsseldorf stattfindet, berichten rund 50 Experten über Erfahrungen mit Langzeitarchivierung und diskutieren Lösungsansätze für die Probleme, die bei der Einrichtung und Betreuung von wissenschaftlichen Repositorien auftreten.

Wie kommt man zu verlässlichen Repositorien und digitalen Bibliotheken, in die elektronische Ressourcen eingestellt werden. Wie können sie kompetent betreut werden? Wer verwaltet diese Repositorien, wer erhält Zugriff auf die dort hinterlegten Daten? Fragen der Datensicherheit sind ebenso zu erörtern wie Fragen nach den Rechten an den Daten. Das detaillierte Programm findet sich im Internet.