Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

Kassel 06.04.2021 Gastbeitrag von Ursula Wöll Der Klimawandel ist allgegenwärtig und wirksame Maßnahmen werden diskutiert. Neben einer Energieerzeugung mit Windkraft und Sonnenenergie und einer Verkehrswende hat das Bauen einen gewichtigen Anteil an einer umweltfreundlichen oder …

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DVAG auf halber Höhe angekommen

Marburg 7.11.2010 (yb) Es geht weiter munter vorwärts und aufwärts in der Marburger Bahnhofstraße und Rosenstraße. Mit unverändertem Nachdruck und entsprechendem Personaleinsatz wird auf der Großbaustelle der Deutschen Vermögensberatung gearbeitet. Zur Lahnseite wird bereits die Trasse für die zukünftige Strassen- und Wegeführung sichtbar.

Hinter der hohen Hochwasserschutzmauer ist man längst aus dem Keller raus. Dort wird gerade das Beetonieren der Decke vorbereitet, wofür sehr viel Baustahl verarbeitet werden muss.

Auf der gegenüberliegenden Seite in der Rosenstrasse ist man im Unterschied dazu schon viel weiter. Dort kommt bereits das zweite Obergeschoß in Schalung und in Sicht.

Runde Formen werden die zukünftigen Baukörper des Congress Centrums und der anderen Gebäude auszeichnen. Gleichwohl und damit wird freilich der Blick für Passanten von der Rosenbrücke Richtung Innnenstadt und Elisabeth-Kirche verändert werden.

Die neue Bebauung samt ihrer Architektursprache wird zukünftig eine ganzes Quartier in Marburg prägen und weit darüber hinaus in das Nordviertel bis hin zum Bahnhof ausstrahlen.

Doch vorerst wird die Szene von den großen Kränen beherrscht, und von den Bauleuten, die ihre Arbeit dort verrichten. Weiterhin sind jede Menge Schalungen zu bauen. Dann kommen erst einmal die Eisenbieger. Sie müssen den Baustahl in Form und Anordnung bringen.

Das ist kein leichter Job, erfordert Können und Erfahrung, dazu einen sicheren Stand auf den Gerüstbohlen.

Vom Oberdeck des benachbarten Parkhaus in der Furthstraße bietet sich die Baustelle in gutem Überblick. Von dort sieht alles einfach aus. Beinahe wie im Bilderbuch von Alit Mitgutsch, möchte Betrachter meinen.

Aber eben nur beinahe. Bis jetzt hatten die Bauleitung ebenso wie die Bauarbeiter gute Wetterbedingungen. Dann fluppt es bekanntlich auf der Baustelle. Doch der November hat gerade erst begonnen. Und danach erst kommt der Winter. Aber vielleicht haben sie bis dahin schon alles hochgezogen und denken an das Richtfest. (Fotografien von Hartwig Bambey)