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Waggonhalle: In die neue Welt III – Das Sängerfest

Marburg 13.12.2010 (pm/red) Für Aufsehen sorgte bereits das dritte Stück „In die neue Welt III“ während der Aufführungen im September 2010. Jetzt wird das Theaterprojekt „Neue Welt“ mit dem entstandenen Projektchor als Fortsetzungsgeschichte von unterschiedlichen Inszenierungen, bei denen oberhessische Dorfgeschichte in konkreten Geschichten mit künstlerischen Formen erlebbar gemacht wird, aufgrund großen Publikumzuspruchs erneut in der Waggonhalle zu sehen sein.

Theater von Willi Schmidt – Oberhessische Geschichten

Im Mittelpunkt des 3. Teils steht ein traditionelles Sängerfest im Jahr 1929. Erzählt werden vor allem Geschichten von Frauenfiguren aus der dörflichen Gesellschaft dieser Zeit. Da ist die Dienstmagd Dotje, die dem Bauern, ihrem Dienstherrn ausgeliefert ist und deren Attacken nicht mehr erträgt. Ihr Selbstmord ist Dorfgespräch beim Sängerfest, ebenso wie der Pfarrer, der angeblich mit einer alten Tradition brechen will und eine Selbstmörderin, also Dotje, christlich beerdigen möchte. Von der Haushälterin des Pfarrers, der Grete, ist aber nichts näheres zu erfahren.

Die Geschichte der Magd Dotje

Auf dem Sängerfest ist die Bauerntochter Helene aus einem Nachbardorf bei ihrer Tante zu Besuch. Dort lernt sie den Lohndrescher Georg kennen, der von der technischen Entwicklung der Zeit begeistert ist. Weitere Personen aus dem Dorf treffen beim Fest aufeinander. Parallel zum Sängerfestgeschehen erzählt die Dienstmagd Dotje ihre Geschichte und es wird die Haushälterin Grete beim Dorfpfarrer gezeigt.
Für die Aufführungen in der Waggonhalle verwandelt sich das Theater in einen dörflichen Festsaal, in dem auch die Zuschauer Gäste des Sängerfestes werden. Auch wer die ersten beiden Teile nicht gesehen hat, kann problemlos in die neue Geschichte einsteigen.

Theater von Willi Schmidt, Oberhessische Geschichten – Das Sängerfest

Termin Dienstag, 21. Dezember
Zeit 20.00 Uhr
Termin Mittwoch, 22. Dezember
Zeit 20.00 Uhr
Ort Waggonhalle, Rudolf-Bultmann-Straße