Speicherung von Kohlenstoff im Ökosystem und Substitution fossiler Brennstoffe Klimaschutz mit Wald

Kassel 25.02.2021 Gastbeitrag von E. D. Schulze | J. Rock | F. Kroiher | V. Egenolf | N. Wellbrock | R. Irslinger | A. Bolte | H. Spellmann Ein Team von Wissenschaftlern aus dem Max-Planck-Institut …

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Das langsame Sterben des Mumia Abu-Jamal

Marburg 27.1.2011 (pm/red) Mumia Abu-Jamal, Journalist und Schriftsteller, Ehrenbürger von Paris und Mitglied des P.E.N, ist vor fast 30 Jahren wegen Mordes in einem umstrittenen Prozess verurteilt worden.

Seitdem sitzt er in der Todeszelle – schuldig oder nicht?

Der Film In Prison my whole life am 9. Februar präsentiert die Fakten und Hintergründe. Es ist eine Geschichte und zugleich Geschichte, noch während sie entsteht und gemacht wird.

William Francome kam in derselben Nacht zur Welt, in der Mumia Abu-Jamal verhaftet und des Mordes an einem Polizeibeamten angeklagt wurde. Am 9. Dezember 1981.

Er macht sich auf, die Hintergründe der Tat und der Verurteilung zu ergründen. Dabei setzt er sich nicht nur mit der Geschichte der vergangenen 25 Jahre, sondern auch mit Rassismus und Klassenvorurteilen sowie Widersprüchen und Schrecken der Todesstrafe auseinander..

Der Film In Prison my whole life

Der Film zeigt seine Gespräche mit Autoren, Menschenrechtsaktivisten und Musikern wie Alice Walker, Noam Chomsky, Angela Davis, Snoop Dogg und Steve Earle. Dazu kommen Gespräche mit Mumia Abu-Jamal selbst, der –  von alten Fotos abgesehen –  unsichtbar bleiben  muss.
Die zum Tod Verurteilten dürfen heute nicht mehr gefilmt oder fotografiert werden. Außerdem bringt der Film die bisher stärksten Argumente für ein neues Verfahren im Fall Abu-Jamal. Zum Teil aufgrund neuer Beweise für seine Unschuld, die während der Dreharbeiten von dem Heidelberger Linguistiker und Amerikanisten Michael Schiffmann entdeckt wurden. Im Anschluss an den Film sollen Solidaritätsaktionen besprochen und geplant werden.

Film Das langsame Sterben des Mumia Abu-Jamal
Termin Mittwoch, 9. Februar
Zeit 19.00 Uhr
Ort DGB-Haus, Bahnhofstraße  6