Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

Kassel 06.04.2021 Gastbeitrag von Ursula Wöll Der Klimawandel ist allgegenwärtig und wirksame Maßnahmen werden diskutiert. Neben einer Energieerzeugung mit Windkraft und Sonnenenergie und einer Verkehrswende hat das Bauen einen gewichtigen Anteil an einer umweltfreundlichen oder …

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Schneeschmelze, Hochwasser und Inversion

Marburg 8.1.2011 (yb) Es ist vorbei mit der ehemals weißen Pracht, die längst von Autoreifenabrieb und Auspuffhinterlassenschaften schmutziggrau geworden und wegen der Einengung von Gehwegen und Fahrbahnen lästig geworden war. Also Tauwetter gleich im Januar.


Irgendwo muß es hin, das in Schnee und Eis gebundene Wasser. So füllt die Lahn in diesen Tagen nicht alleine das Flußbett. Die Überschwemmungszonen zwischen den Hochwasserschutzdämmen in Marburg laufen voll.

So wird die Lahn mal wieder für einige Tage zu einem richtigen Fluß. Hochwasser ist angesagt. Doch was ist das schon in diesen Breitengraden, denken viele Nachrichtenseher aus dem Fernsehen, wenn sie sich die Verhältnisse in Nordwest-Australien vergegenwärtigen.

Am Freitag hat sich um Marburg dazu eine Inversionswetterlage gebildet. Dichter trüber Nebel von oben hat nicht alleine den Blick nach oben, ob Landgrafenschloß oder Lahnberge, verstellt. Das, was aus Schornsteinen, Kaminen und Auspufftöpfen an Abgasen entwichen ist, staute sich im Talkessel um Marburg. (Fotografien Hartwig Bambey)