Speicherung von Kohlenstoff im Ökosystem und Substitution fossiler Brennstoffe Klimaschutz mit Wald

Kassel 25.02.2021 Gastbeitrag von E. D. Schulze | J. Rock | F. Kroiher | V. Egenolf | N. Wellbrock | R. Irslinger | A. Bolte | H. Spellmann Ein Team von Wissenschaftlern aus dem Max-Planck-Institut …

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Nino Haratischwili liest aus Juja im Café Trauma

Marburg 27.4.2011 (pm/red) Beruhend auf einer wahren Geschichte stellt die erfolgreiche Theaterautorin Nino Haratischwili in ihrem ersten Roman Juja die Frage nach Authentizität.

Das Buch Die Eiszeit von Jeanne Saré wird in den Siebziger Jahren ein großer Verkaufserfolg, vor allem in feministischen Kreisen.

Das hasserfüllte Buch der jugendlichen Selbstmörderin Saré animiert mehrere Leserinnen zum Suizid.

Nun, in der Jetztzeit, machen sich in Paris einige Menschen auf die Suche nach Saré.

Was hat der Verleger des Buches, ein grantiger älterer Herr mit Saré zu tun?

Warum gibt es keine Zeugnisse?
Und wie konnte das Buch derart wirken?

Geschichten geschrieben vom Leben oder Vom Leben in geschriebenen Geschichten

Nino Haratischwili beschreibt auf schwindelerregende Weise, welche Bedeutung Geschichten für das Leben haben können. Ihr im März 2010 im Berliner Verbrecher Verlag erschienener Roman Juja schaffte es auf Anhieb auf die Longlist Deutscher Buchpreis 2010. Nino Haratischwili wurde 1983 in Tiflis, Georgien, geboren. Sie leitete von 1998 bis 2003 die freie zweisprachige Theatertruppe Fliedertheater und zeigte mit dieser mehrere Produktionen an georgischen Theatern sowie Gastspiele in Deutschland.

Von 2000 bis 2003 studierte sie Filmregie an der Staatlichen Schule für Film und Theater in Tiflis. Bis 2007 folgte ein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg.

  • 2001 erschien die Erzählung Der Cousin und Bekina
  • 2009 erschien Georgia / Liv Stein: Nino Haratischwili Zwei Stücke
  • 2008 gewann sie für ihr Stück Agonie (Georgia) den Rolf-Mares-Preis in der Kategorie Außergewöhnliche Inszenierung
  • 2009 gewann siegemeinsam mit Philipp Löhle den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes
  • 2010 erhielt sie den Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises.

Nino Haratischwili schreibt Prosatexte und Stücke in deutscher Sprache. Sie lebt als freie Regisseurin und Autorin in Hamburg. Juja Roman, 304 Seiten, ISBN 978-3940426-48-2

Autorenlesung Nino Haratischwili aus Roman Juja
Termin Montag, 9. Mai
Zeit 20 Uhr
Ort Baari Bar/Café Trauma