Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

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Gelungenes Dorffest mitten in Marburg – rund um die Kirche in Cappel

Marburg 29.08.2011 (yb) Es ging recht früh los am Sonntagmorgen in Cappel und wer sich von Süden dem Ortskern näherte konnte schon vor 10.00 Uhr die Feuerwehrfahrzeuge samt ausgefahrener Drehleiter keinesfalls übersehen. Da waren längst die meisten Stände aufgebaut und auf dem August-Bebel-Platz fand bereits ein ökumenischer Gottesdienst statt, während ein zufrieden wirkender Ortsvorsteher eine Runde drehte. Gut verteilt im historischen Ortskern, auf Bauernhöfen und kleinen Plätzen, in geöffneten Läden präsentierten Cappeler und andere Marburger ebbes. Ob Oldtimerfahrzeuge, Traktoren selbstverständlich, bäuerliche Kulturtradition mit Spinnrad und Spinnstube in „stolzer“ Tracht, oder einfach Info aus der Apotheke, vom Friseursalon, im neuen Laden für Blechblasinstrumente oder allerhand Essbares, natürlich Eis aus der Waffel – es mangelte an nichts in Cappel. Viele Besucher, Tausende, gute Laune und heitere Stimmung, dabei viel Platz auf den autofreien Wegen und Gelegenheit für Begegnung und Gespräche. Besuchern und Gestaltern dieses Festes blieben zudem heiße Temperaturen, wie in der Vorwoche, erspart und genügend Platz zum Verweilen und Sitzen hat sich allerwegen gefunden.

Ein besonderer Anblick in Gestalt eines Hochzeitszuges in traditioneller Trachtenkleidung gab es am frühen Nachmittag. Dessen Ziel war die „Capella“, die in Cappel nun schon lange Kirche heisst und ist.