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Marburg 2808.2019 (pm/red) Wo verdienen die Menschen am meisten? Wie unterscheidet sich regional die Lebenserwartung von Neugeborenen? Wo ist der Weg zum Arbeitsplatz für Beschäftigte besonders weit? Und wie gut sind kleine und mittelgroße Zentren …

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DIE LINKE fragt nach genauen Zahlen zur zunehmenden Altersarmut in Hessen

Marburg 30.8.2012 (pm/red)  Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKe im Bundestag zur aktuellen Rentenentwicklung erklärte Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag: „Die beständig sinkenden Renten führen dazu, dass immer mehr Menschen über 65 Jahre weiter arbeiten müssen.“

Allein in Hessen sei in den Monaten von März 2011 bis Dezember 2011 die Anzahl der ausschließlich geringfügig beschäftigen Menschen von 360.000 um 2,8 Prozent auf gut 373.000 Menschen angewachsen. Noch gravierender war der Anstieg bei den über 74-jährigen. Hier war im selben Zeitraum ein Anstieg um 9,9 Prozent zu verzeichnen.

In einer Kleinen Anfrage will die Partei nun von der Landesregierung wissen, wie sich die Anzahl bei den Erwerbstätigen, vor allem den minijobbenden Menschen im Rentenalter, in Hessen in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Fest stehe schon jetzt, dass alle Schönrednerei der Landesregierung nicht weiter helfe. Notwendig sei eine Unterstützung der jetzt betroffenen Menschen. Ebenso dringend müsse Leiharbeit, 400-Euro-Jobs und Niedriglohn bekämpft werden, um Altersarmut in Zukunft zu verhindern, so Schott.