Vom Lockdown zum Lookdown – Von der Zwangsdemütigung durch Rotzmasken

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Grimm-Jahr im Landratsamt mit Künstlergruppe auf der ‚Anklagebank‘ – Hans Gottlob Rühle als hoher Richter und Bernd Wadenpfuhl als Anwalt

Marburg 2.10.2012 (pm/red) Die Ausstellung mit dem Titel ‚GRIMMINALFALL Hänsel & Gretel, Hommage an William Wechsler‘ ist ein Beitrag der Künstlergruppe ‚DAS DRITTE AUGE‘ zum Jubiläumsjahr ‚200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm‘. Diese Ausstellung unterscheidet sich von sonst üblichen Ausstellungen im Landratsamt. Die Besonderheiten dieses Kunstprojekts haben jedoch zu einer einstweiligen Verfügung geführt, deshalb sind alle Bilder und Objekte im Foyer verhüllt worden. Die Besucher werden zuerst in den großen Sitzungssaal gebeten, um einer inszenierten ‚Gerichtsverhandlung‘ beizuwohnen.

In zwei Fällen sind sowohl die Figuren des Märchens ‚Hänsel und Gretel‘, als auch die Künstlerinnen und Künstler des ‚DRITTEN AUGES‘ wegen verschiedener Vergehen angeklagt worden. Die inszenierte ‚Gerichtsverhandlung‘ muss klären, ob die Ausstellung, im Falle eines positiven Urteils, gezeigt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden darf.

Das ‚Hohe Gericht‘ wird geleitet von Richter Hans Gottlob Rühle, die Staatsanwältin gibt Kerstin Weiß und als Verteidiger konnte ‚DAS DRITTE AUGE‘ Rechtsanwalt Bernd Wadenpfuhl gewinnen. Als Gerichtsdiener fungiert der Erzählkünstler Philipp Layer. In der ‚Beratungspause‘ werden zwei Sängerinnen des Ensembles musica europa den ‚Abendsegen‘ aus der Oper ‚Hänsel und Gretel‘ von Engelbert Humperdinck singen.

Die Künstlergruppe hofft zusammen mit der Kreisverwaltung auf einen glücklichen und märchenhaften Ausgang des Geschehens und wünscht viel Vergnügen bei einem Abend mit Überraschungen. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene. Die ‚Verhandlung‘ mit anschließender Vernissage wird am 8. Oktober im Sitzungssaal des Landratsamtes, Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel, pünktlich um 18.30 Uhr eröffnet.