Hiroshima und Nagasaki – Vor 75 Jahren geschah das Furchtbare

Kassel 29.07.2020 | Gastbeitrag von Ursula Wöll  Kurz hinter Cochem an der Mosel windet sich eine kleine Straße in die Eifel hoch. Es bieten sich die reizvollsten Ausblicke ins Tal. Oben liegt der Ort Büchel …

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Konfliktpotential nach Fukushima: Kritik am ‚System Japan‘

Atomkraft als Menetekel für die Menschheit (Illustration Gerd Altmann / pixelio.de)

Marburg 5.11.2012 (pm/red) Bei der Ringvorlesung ‚Konflikte und Gegenwart und Zukunft‘ gibt es von Prof. Lisette Gebhardt (Frankfurt) am 5. November 2012 ab 18.30 Uhr im Hörsaalgebäude den Vortrag „Konfliktpotential nach ‚Fukushima‘: Kritik am ‚System Japan'“. Mit den öffentlichen Protesten nach Fukushima offenbarten sich Brüche in der japanischen Gesellschaft, die zunächst nicht so deutlich waren, überdeckt auch von offiziellen Darstellungen, die Einigkeit betonen.

Nun konnte man erkennen, welche tiefe Gräben zwischen dem Volk und der politischen Klasse bestehen. Defizite der japanischen Demokratie wurden augenfällig, die Dominanz plutokratischer Strukturen erkennbar. Der Zorn der Bürger gegen mächtige Konzerne wie TEPCO manifestierte sich. Ist nach Fukushima Japans „Harmoniegesellschaft“ endgültig zerstört, oder hat es dieses nationale Kollektiv ohnehin nie gegeben?