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Marburg 2808.2019 (pm/red) Wo verdienen die Menschen am meisten? Wie unterscheidet sich regional die Lebenserwartung von Neugeborenen? Wo ist der Weg zum Arbeitsplatz für Beschäftigte besonders weit? Und wie gut sind kleine und mittelgroße Zentren …

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Beschäftigte der Frankfurter Rundschau demonstrieren am 17. Dezember in Köln vor dem Neven DuMont-Haus für Arbeitsplätze und soziale Sicherung

Marburg 15.12.2012 (pm/red)  Beschäftigte der Frankfurter Rundschau und ihre Familien werden am Montag, 17. Dezember, gegen 15.00 Uhr in Köln vor der Konzernzentrale der Mediengruppe M. DuMont Schauberg demonstrieren. Sie fordern Unterstützung beim Kampf um die Arbeitsplätze in Druckerei und Verlag. Soweit es im Laufe des weiteren Insolvenzverfahrens zu Kündigungen komme, müssten die Betroffenen eine faire Abfindung erhalten, die zusätzlich zu den Leistungen aus einem eventuellen Insolvenz-Sozialplan gezahlt werden müssten, sagte Manfred Moos vom ver.di-Landesbezirk Hessen. „Ein reiner Insolvenz-Sozialplan kann aus rechtlichen Gründen maximal nur 2,5 Monatslöhne als Abfindung vorsehen“, erläuterte Moos. Selbst diese minimale Abfindung werde aber nur dann gezahlt, wenn am Ende des Insolvenzverfahrens noch ausreichend Mittel vorhanden seien. Eine Lösung müsse auch für die Fälle gefunden werden, in denen bereits in der Vergangenheit Abfindungen vereinbart worden seien, deren Auszahlung aber derzeit wegen des Insolvenzverfahrens blockiert sei.

Die Rundschau-Beschäftigten aus Frankfurt (Verlag) und Neu-Isenburg (Druckerei) werden am Montag gegen 12 Uhr mit Bussen nach Köln fahren. Da die Produktion der Frankfurter Rundschau und anderer Zeitungsprodukte sichergestellt werden soll, werden nur Beschäftigte die Reise nach Köln antreten, die an diesem Nachmittag ohnehin arbeitsfrei oder keine Schicht haben. Die Kundgebung am 17. Dezember um 15 Uhr findet vor dem Neven DuMont-Haus in der Amsterdamer Straße 192 in Köln statt.