Buch „Großvater will ewig leben“ wird als Dokumentarfilm produziert – Filmteam aus Bayern kommt zu Aufnahmen nach Nordhessen

Kassel 06.08. 2020 (pm/red) Vor einem Jahr hat der Homberger Landart-Künstler Hans-Joachim Bauer begonnen seine Erkenntnisse, mehrjährigen Forschungen und Erfahrungen zum  Thema „Ewiges Leben“ schriftlich zu verfassen. Inzwischen ist diese weitgehende Auseinandersetzung  als Buch mit …

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Marburg – Berlin – Bilder aus der großen Stadt

Berlin 8.12.2012 (yb) Es ist schon ein Weilchen her, als in Marburg angekommene Reisende am Bahnhofsvorplatz an der Gaststätte ‚Paris – Moskau‘ vorbeigelaufen sind. Zwischen diesen beiden Weltstädten gibt es gewissermaßen als Teilabschnitt die Strecke Marburg – Berlin. Im Rahmen einer viertägigen Reise in die deutsche Hauptstadt soll es in das Marburger. einen illustrierten Reisebericht geben. Zunächst ein Bild aus der winterlichen Marburger Oberstadt.
Der Marburger Bahnhof ist baustellenbedingt unbedingt auszulassen, fotografisch. Als erstes Berlinfoto eines vom dortigen Hauptbahnhof, wo viele Berlinreisende ihren Zug verlassen und manche offenbar darauf warten abgeholt zu werden.

Ein richtiger Bahnhof mit fünf oder mehr Zugebenen, mitten in der Stadt und längst nicht mehr von leeren unbebauten Flächen umgeben. Hotels und weitere neue Großbauten umgeben die großzügige Stahl-Glas-Konstruktion in zunehmender Zahl und mit schwindendem Abständen. Auf der östlichen Seite erfreut ein Panorama mit Baukränen, Touristenbussen und der gläsernen Reichstagskuppel in winterlicher Umgebung.

Nach Bezug unseres geliebten Appartements in Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Einkauf für drei Tage bei ‚Kaiser’s‘ in der Konstanzer Straßen erstmal eine Runde in Stadtluft im winterlichen Berlin. Die Strecke per U-Bahn vom Fehrbelliner Platz bis zum Wittenbergplatz geht schneller als eine Busfahrt von Cappel bis in die Universitätsstraße. So wie in Marburg manchen einen der Einkauf zu Ahrens führt, wollen in Berlin viele in das KaDeWe am Tauentzien.

Paralell zu den Kauftempeln am Bürgersteigran steht eine Budenstraße. Das Durchkommen fällt in Menschenmassen schwer. Die vorweihnachtlichen Verkaufsstände wirken austauschbar, allerorten ähnliche Sortimente mit Lebkuchen, Herzen und Tand.

Dann und wann eine Straßeneinmündung, eine der Straßen mit oberhessischer Namensgebung. Dahinter erhebt sich, vom Gerüst für Sanierungsarbeiten weitgehend eingehüllt, das bombenzerstörte Kirchendenkmal der K.W-Gedächtniskirche.

Der Tauentzien geht fließend über in den Ku-Damm. Dort ist alles geräumiger, lässt Platz für winterliche Lichtskulpturen. Durch die Uhlandstraße geht es zur Kantstraße, wo die vorzügliche Fotogalerie Camera Work seit 15 Jahren im Hinterhof residiert und den besten Lichtzeichnern der Welt ein Forum bietet.

Noch einmal kommt Marburg in Sinn, wo es inzwischen ‚Gender Studies‘ als Forschungsgebiet und Lehrstuhlbesetzung gibt. Bei ‚Camera Work‘ gibt es heute zum letzten Mal ‚Gender Studies‘ von Bettina Reims aus Paris zu sehen und zu erleben.

Was als Studium oder Schwerpunkt in Marburg möglicherweise in mehreren Semestern als Annäherung und Verständnis angeeignet werden kann, präsentiert sich in Gestalt einer exzellenten Fotoausstellung mit rund zwei Dutzend beeindruckend einfühlsamen Lichtbildwerken. Alleine diese Ausstellung lohnt eine Reise nach Berlin.