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GRÜNE fordern Positionierung zum ‚Fracking‘ in Hessen

Marburg 27.2.2013 (pm/red) Das umstrittene Thema ‚Fracking‘ als Methode zur Öl- und Gasgewinnung aus sehr tiefen Erdschichten rückt in Hessen näher. Nachdem die schwarz-gelbe Bundesregierung sich auf einen Gesetzesentwurf für das ‚Fracking‘ geeinigt hat, fordert daher die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die hessische CDU und FDP auf, ihre Position klar zu stellen. Die GRÜNEN haben einen Antrag im Plenum des Hessischen Landtags eingebracht, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, sich bei der Bundesregierung klar gegen ein voreiliges und auf mangelnden wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes Regelwerk für Fracking auszusprechen.

Bundesumweltminister Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) hatten jetzt bekannt gegeben, sich auf ein Fracking-Gesetz geeinigt zu haben. Der Antrag der GRÜNEN wird am Mittwoch in Wiesbaden behandelt.

„Die schwarz-gelbe Koalition in Hessen kann nun zeigen, ob sie sich wirklich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Nordhessen einsetzt und dafür auch den Konflikt mit ihren Bundeskolleginnen und Bundeskollegen sucht“, sagte die hiesige Landtagsabgeordnete Angela Dorn.

„Wir lehnen den Einsatz von umwelttoxischen Substanzen generell ab und wollen, dass endlich die Risiken der verschiedenen Fracking-Methoden in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Es dürfen nicht am Ende kurzfristige Profitinteressen das Handeln der schwarz-gelben Landesregierung bestimmen“, unterstreicht die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN.