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Zwei Jahre Fukushima – Mahnwache zur Reaktorkatastrophe in Japan am Montag in Marburg

dbay0510_0066-AtomkraftMarburg 6.3.2013 (pm/red) Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner wollen am Montag, 11. März, mit einer Demonstration und Mahnwache an die seit zwei Jahren andauernde Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima erinnern und gleichzeitig gegen den Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerken in Deutschland demonstrieren. Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz. Auf dem Marktplatz wird es dann eine Kundgebung geben.

„Während bereits am Samstag, 9. März, mehrere bundesweite Großdemonstrationen analog zu Protestaktionen in Japan und der ganzen Welt stattfinden, wird es am eigentlichen Jahrestag, dem 11. März, lokale Mahnwachen quer durch Deutschland geben“, erklärt Merle Drusenbaum vom Anti-Atom-Plenum Marburg.

Die Mahnwache in Marburg soll die Verbundenheit mit den Opfern und der Bevölkerung in Japan zeigen und gleichzeitig die hiesige Bevölkerung daran erinnern, dass auch in Deutschland noch neun gefährliche Atomkraftwerke in Betrieb sind – die meisten davon noch rund zehn Jahre.
Atom-Risiko ist nicht gebannt
„Während die Regierung die Energiewende mit allen Mitteln versucht auszubremsen, kann auch in einem deutschen AKW jeden Tag der Super-GAU eintreten“, so Drusenbaum. „Wir fordern, dass diese Reaktoren jetzt abgeschaltet werden und nicht erst nach einer Katastrophe.“

dbay0411-Atom-Demo_MarktplatzDie Anti-Atom-Bewegung habe durch ihre Proteste vor zwei Jahren mit dem Aus für acht Reaktoren viel erreicht, erläutert Drusenbaum. „Jetzt streiten sie dafür, dass die noch ausstehende zweite Hälfte der Atomkraftwerke stillgelegt wird.
„Wir laden alle Menschen ein, sich am Montag an unserer Mahnwache zu beteiligen und am 9. März mit zur Aktions- und Menschenkette um das AKW Grohnde zu fahren“, teilt die Sprecherin mit.

—>Klare Zeichen und Worte zum Fukushima-Tag in Marburg