Stadtfest 3 Tage Marburg 8. bis 10. Juli

27.06.2022 (pm/red) Rock, Pop, Jazz, Klassik, Weltmusik, Sport und jede Menge Spaß sind angekündigt zum Marburger Stadtfest mit Programm  vom Schlosspark bis zur Lahn. Die Vorfreude auf Seiten aller am Programm Beteiligten sei groß, wird …

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Jubiläum 40 Jahre Förderkreis Alte Kirchen – Vereinigung hat mit wachsenden Aufgaben und Herausforderungen umzugehen

Logo Frdkrs Alte KirchenMarburg 13.6.2013 (pm/red) Am kommenden Wochenende, am 15. und 16. Juni 2013, feiert der Förderkreis Alte Kirchen e.V., Marburg, (FAK) mit Gästen aus dem Ausland sein 40jähriges Jubiläum. Der tatsächliche Geburtstag ist am 15. Oktober. Grund für das vorzeitige Feiern ist eine besondere Sitzung am 17. Juni in Marburg. Es tagt der Vernetzungs-Ausschuss des 2011 vom FAK Marburg und FAK Berlin-Brandenburg und mehreren anderen Institutionen, Stiftungen und Vereinen in Europa gegründeten Verbandes ‚Future for Religious Heritage‘ (FRH) (eine Zukunft für das religiöse Erbe). Ein solches Netzwerk war schon seit Mitte der 1970er Jahre ein lang gehegtes Ziel vom FAK Marburg.

Ziel des Verbandes FRH ist es, die verschiedenen Initiativen in Europa zur Rettung, Erhaltung und Nutzung gefährdeter Kirchen besser mit einander zu verbinden und zusammenzubringen. Dazu soll internationaler Austausch gefördert werden, eine gemeinsame Lobby aufgebaut werden. Nicht zuletzt geht es darum Unterstützung von der Europäischen Union zum Erhalt dieses wichtigen Kulturguts und Erbes zu suchen und dafür Strategien und Projekte auszuarbeiten.

Im Jahr 2010 haben die verschiedenen Organisationen mit dem Förderkreis Alte Kirchen Marburg und dem Berlin-Brandenburg eine gemeinsame internationale Tagung ausgerichtet. Dabei wurde die Gründung des Verbands ‚Future for Religious Heritage‘ in Canterbury/England vollzogen. Nach seiner Gründung hat dieser Verband eine große internationale Tagung in Venedig verwirklicht.

Deren Anliegen war es erweiterte kulturelle Nutzungen von Kirchen und Klöster im katholischen Bereich zu ihrem Erhalt zu initiieren. Im Herbst dieses Jahres findet eine Tagung im Cathrijnenkonvent in Utrecht/Niederlande zur Erfassung und Erhaltung von Kirchenausstattung und kirchlichem Kunstgut statt.

Für 2014 bereitet FRH die nächste große internationale Tagung in Deutschland vor, vorgesehen in Halle/Saale oder einem umliegender Ort in Sachsen-Anhalt. Besonderer und traurig stimmender Anlass und Hintergrund ist die gegenwärtige Flutkatastrophe, die wie bereits 2002 in erschreckendem Maße in Kirchen und bei deren Ausstattungen zu Zerstörungen und schweren Beschädigungen geführt hat.

Nach wie vor sind zudem viele Kirchen in ihrer Nutzung und Erhaltung insbesondere in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gefährdet. Aber auch moderne Kirchenbauten in Großstädten im Westen von Deutschland und in Berlin sind von der demographischen Entwicklung und zunehmenden Säkularisierung betroffen. Dazu braucht es Strategien zu deren erweiterten Nutzung und Erhaltung. Fördervereine und regionale Verbände wie der FAK Berlin-Brandenburg, Kirchen in Not in Mecklenburg und Vorpommern e.V. und der 2011 gegründete Verband der Kirchbauvereine in Sachsen-Anhalt sind inzwischen erheblich unter Druck.

Aus Anlass der Sitzung am 17. Juni in Marburg bietet der Marburger Förderkreis Alte Kirchen mehrere Veranstaltungen an. Am Samstag, 15. Juni gibt es die diesjährige Mitgliederversammlung. In diesem Rahmen soll die Übertragung der Alten Kirche Bürgeln an eine zu gründende Stiftung von den Mitgliedern beschlossen werden. Am Samstagnachmittag startet ein Rundgang in Marburg zu Kirchen, Kapellen und Synagogen-Standorte unter Betrachtung ihrer wechselhafter Nutzungen.

Am Sonntag, 16. Juni, führen Exkursionen zu Kirchen und Kapellen in Niederweimar und im Hinterland in Bellnhausen, Niedereisenhausen, Hommertshausen, Silberg, nachmittags nach Bürgeln. Dazu steht ein Besuch der katholischen Kirchen in Ginseldorf, Bauerbach und Schröck auf dem Programm. Die internationalen Gäste werden vom Ersten Beigeordneter Karsten McGovern bereits am 16. Juni begrüßt. Auch Marburgs Oberbürgermeister Vaupel und Dekan Burkhard zur Nieden für die Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck heißen die Gäste willkommen.

—>Weitere Informationen zu ‚Future for Religious Heritage‚ online

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