Bryan Adams präsentiert „Wounded – The Legacy of War“ in Marburg

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Marktbericht 2014: Immobilienpreise in Marburg steigen

X0822_0471-Altbauten140606 (red) Bürgermeister Franz Kahle hat den Immobilienmarktbericht 2014 offiziell vorgestellt. Er sieht eine stabile Immobilienentwicklung in Marburg “geprägt von einer hohen Wohnungsnachfrage“. Grundlage für den Immobilienmarktbericht sind Auswertungen des Gutachterausschusses zur Auswertung sämtlicher Kaufverträge, die im Stadtgebiet Marburg geschlossen worden sind. Der Bericht soll Transparenz auf dem Immobilienmarkt für alle Akteure schaffen. Als grundlegende Information wird mitgeteilt, dass die Umsatzzahlen 2013 gegenüber den Vorjahren deutlich zurückgegangen seien. So wurden im Jahr 2013 im Stadtgebiet Marburg 715 Kaufverträge über Immobilien geschlossen, 30 Prozent weniger als in 2013. Der Geldumsatz sank um etwa 18 Prozent auf rund 148 Millionen Euro. 2013 waren es rund 180 Millionen Euro. Dies deute auf Preissteigerungen bei einer weiterhin hohen Nachfrage und einem gleichzeitig geringem Angebot hin, wird dazu als Einschätzung mitgeteilt.

Mit 359 Kauffällen hat der Teilbereich ‚Wohnungseigentum‘ den zahlenmäßig größten Anteil. Dafür wurden 44 Mio. Euro umbesetzt, soviel wie in etwa in den Jahren 2009 bis 2011. Das meiste Geld wurde, wie in den Vorjahren auch, bei den bebauten Grundstücken mit 75 Mio. Euro (2012: 85 Mio. Euro) umgesetzt. In diesem Bereich wurden mehr als 50 Prozent aller Kaufverträge über freistehende Ein- oder Zweifamilienhäuser abgeschlossen. Ein freistehendes Ein- bis Zweifamilienhaus kostete in 2013 im Durchschnitt ca. 283.000 Euro, bei einer Grundstücksgröße im Mittel von 782 Quadratmetern.

Die Kaufpreise der Doppelhaushälften sind weiter gestiegen und lagen durchschnittlich bei 250.000 Euro (2012: 240.000 Euro), das relativ geringe Angebot von Reihenmittel-/ und Reihenendhäusern führte 2013 sogar zu Spitzenpreisen von durchschnittlich 258.000 Euro (2012: 160.000 Euro). Preisrückgange gibt es bei Wohnbaugrundstücken in alten Ortslagen der Stadtteile. Diese waren für durchschnittlich 105.000 Euro zu haben (2012: 125.000 Euro).

Preisübersicht Einfamilienhäuser im Mittel
Kernstadt: 331.000 Euro – 2012: 278.000 Euro
Marbach: 329.000 Euro – 2012: 272.000 Euro
Ockershausen: 296.000 Euro – 2012: 244.000 Euro
Cappel: 254.000 Euro – 2012: 243.000 Euro
Wehrda: 187.000 Euro – 2012: 239.000 Euro

Ginseldorf 214.000 Euro
Michelbach 203.000 Euro
Moischt 157.000 Euro
Elnhausen 154.000 Euro

2013 wurden lediglich 31 Baugrundstücke für Wohnzwecke veräußert, ein Minimum in den letzten 5 Jahren. Der durchschnittliche Preis für Wohn- und Mischbauflächen (baureife Grundstücke) betrug im Mittel ca. 164 €/qm, 2012 lag dieser bei rund 159 €/qm. Insgesamt wechselten 359 Eigentumswohnungen den Besitzer. Die meist gezahlten Kaufpreise bei Eigentumswohnungen lagen im Preissegment unter 100.000 €.

Übersicht Preise pro Quadratmeter im Mittel
Erstverkäufe Neubauten: 3.059 €/qm Wohnfläche
Erstverkäufe aus Umwandlung: 1.583 €/qm Wohnfläche
Weiterverkäufe: 1.490 €/m² Wohnfläche

In allen drei Bereichen sind die Preise pro Quadratmeter Wohnfläche gestiegen, zugleich sind die mittleren Wohnflächen kleiner geworden.

Lagebezogen waren in 2013, wie in den Vorjahren, die Wohnungen in der Kernstadt Marburg mit durchschnittlich 2.149 €/qm Wohnfläche (2012: 2.352 €/qm) am teuersten, was daran liegt, dass Neubaumaßnahmen von Eigentumswohnungen vorwiegend in der Kernstadt stattfinden. Der im Zentrum erzielte Höchstpreis von 3.557 €/qm lag jedoch etwas unter dem Preis von 2012 (3.631 €/qm). Damit macht der Immobilienmarktbericht 2014 anschaulich, dass es im Immobilienbereich in Marburg deutliche Preissteigerungen gibt. Der Bericht kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Barfüßerstraße 11, Marburg, Tel. 06421/201-644 angefordert werden. Die Gebühr beträgt 25 Euro.

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