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Ab 8. Mai politische Filme mit anschließender Diskussion

Filmplakat Sternstunde ihres LebensMarburg 4.5.2016 (pm/red) Eine Reihe von vier politischen Filmen mit Diskussionen zu unterschiedlichen Themen wird ab 8. Mai in Marburg gezeigt. Bereits zum Internationalen Frauentag hatte das Cineplex mit dem Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg den Film „Suffragette“ aufgeführt. Aufgrund des großen Zuspruchs wird dieses Programm fortgesetzt. Zu Beginn der Filmvorführung gibt es jeweils eine kleine Einführung und nach dem Film die Möglichkeit zur Diskussion.
Am 8. Mai wird der Film „Sternstunde ihres Lebens“ in Kooperation mit dem Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen  gezeigt. Es handelt sich um ein historisches TV-Drama über die Entstehung des Grundgesetzes der BRD 1948. Im Mittelpunkt steht der Kampf von Juristin Elisabeth Selbert (Iris Berben) um die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“.

Der nächste Film ist „Die Kriegerin“, der am 26. Juni in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus aufgeführt wird. Der Film handelt von der 20-Jährigen Marisa, die der rechtsextremen Szene angehört. Nachdem sie und ihre Gruppe mit zwei jungen Asylbewerbern aneinander geraten, wird eine Kette von Ereignissen ausgelöst und Marisa beginnt ihre Einstellung zu überdenken.

Am 4. September folgt der Dokumentarfilm „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ in Kooperation mit der Initiative Afghanisches Hilfswerk. Es geht um die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai, die mit 15 Jahren in Pakistan von den Taliban angeschossen wurde, weil sie sich zuvor für das Recht auf Bildung von Mädchen eingesetzt hatte.

Den Abschluss bildet der Film „Die drei Wünsche der Sharifa“ am 6. November. Der Film wird im Rahmen der Wanderausstellung „Wonder of the Female Body“ gezeigt, die in der Zeit vom 1. bis 20. November im Rathaus zu sehen sein. Im Anschluss ist eine Diskussion mit Uschi Madeisky geplant, der Regisseurin und Preisträgerin des Elisabeth-Selbert-Preises 2015. Der Film erzählt die Geschichte eines Stammes aus Kunama in Eritrea, dessen Alltagsleben stark von Traditionen und Bräuchen geprägt wird. Eine dieser Traditionen ist die Klitorisbeschneidung der Mädchen.

Interessierte sind eingeladen an dem besonderen Filmangebot teilzunehmen und zu interessanten Diskussionen beizutragen. Damit der jeweilige Film in Ruhe angesehen werden kann, bietet das Mütterzentrum Marburg zu allen Terminen kostenlose Kinderbetreuung an. Anmeldeschluss ist jeweils Mittwoch vor der Filmvorführung über das Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg. Tickets gibt es für 7 Euro und ermäßigt für 5,50 Euro.