Strohballen statt Beton – Mönche bauen nachhaltiges Gästehaus

Kassel 06.04.2021 Gastbeitrag von Ursula Wöll Der Klimawandel ist allgegenwärtig und wirksame Maßnahmen werden diskutiert. Neben einer Energieerzeugung mit Windkraft und Sonnenenergie und einer Verkehrswende hat das Bauen einen gewichtigen Anteil an einer umweltfreundlichen oder …

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Nano-Maschine in Maßarbeit – Internationales Symposium von SYNMIKRO Marburg am 30. Mai

Logo synmikroMarburg 27.5.2016 (pm/red)Sie sind Nanomaschinen des Lebens: Proteine. Als Enzyme katalysieren sie chemische Reaktionen, als Rezeptoren spüren sie Signale aus der Umwelt auf und als Regulatoren steuern sie die genetische Programmierung von Zellen. Führende WissenschaftlerInnen aus Forschungsorganisationen und der Wirtschaft kommen im Rahmen des jährlich stattfindenden Symposiums des LOEWE-Zentrums für Synthetische Mikrobiologie (SYNMIKRO) der Philipps-Universität zusammen, um neue Erkenntnisse auf dem Gebiet des Protein Engineering sowie zukünftige Trends und Anwendungen von Designer-Proteinen in industriellen Prozessen und Therapien zu diskutieren.
Das Symposium veranstaltet SYNMIKRO am 30. Mai im Cineplex-Kino Marburg, Biegenstraße 8. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zukunftsträchtige Forschung

Proteine für spezifische Funktionen in Biotechnologie und Medizin anzupassen und neue Proteine mit optimierten Eigenschaften zu gewinnen, ist ein Hauptziel der Synthetischen Biologie. Dies setzt zum einen ein vertieftes Verständnis von Zusammenhängen zwischen  Protein-Struktur und -Funktion voraus. Zum anderen Methoden des computergestützten Designs von Proteinen mit maßgeschneiderten Eigenschaften. In den vergangenen Jahren haben Forscherinnen und Forscher wesentliche Durchbrüche auf dem Gebiet der Strukturbiologie und der Modellierung von Proteinstrukturen erzielt.

Die Zukunftsperspektiven für das Protein-Engineering sind vielversprechend: Designerenzyme bilden die Basis für die dritte Welle in der Biotechnologie. Eigens entwickelte Biokatalysatoren werden in der grünen Chemie oder für die Konstruktion von spezifischer Synthese- und Abbauwegen eingesetzt, zum Beispiel für die Umwandlung von CO2 in hochwertige Produkte. Synthetische Rezeptoren und Regulatoren wiederum erlauben die Kontrolle von genetischen Netzwerken mit hoher Präzision, was beispielsweise der Behandlung von humanen Erkrankungen dienen kann.