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Ringvorlesung über ‚Marburger Standards‘ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Auf der FluchtMarburg 8.6.2016 (pm/red) Am Montag, 13. Juni, werden Janin Hölzel, Petra Liebetrau und Marie-Muriel Müller (Marburg) zum Thema „Marburger Standards: Begrüßungs- und Wertschätzungskultur für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ im Rahmen der Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“ referieren.

Mit wachsender Zahl der in Marburg lebenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMF) wurden im Jahr 2015 auf Basis qualitativer Erhebungen Qualitätsstandards und Handlungsempfehlungen entwickelt, die an Erfahrungen und Bedürfnisse der jungen Menschen anknüpfen und passende Angebote und Möglichkeiten bereitstellen sollen: Die Marburger Standards. Dafür hat das Jugendamt der Universitätsstadt Marburg in Kooperation mit der Philipps- Universität (in Abstimmung mit den Trägern und Wohngruppen der UMF, dem ASD und dem Vormundschaftswesen des Jugendamtes) junge unbegleitete Flüchtlinge befragt, um ihr individuelles Verhalten in Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten in Marburg herauszuarbeiten.

Zentrales Ergebnis der Erhebung war, dass die Hilfen und pädagogischen Settings so aufbereitet werden müssen, dass sie auf die Lebenswelt der Jugendlichen passen. Außerdem wurden Handlungsanforderungen und -empfehlungen für alle Beteiligten herausgearbeitet. Aspekte wie Wertschätzung und Anerkennung waren und sind für uns stets von höchster Priorität. Der Vortrag
beschäftigt sich mit Zahlen und Fakten zu UMFs in Marburg, der Entwicklung der Wohngruppen, mit ausgewählten Standards und
individuellen Bedürfnissen, mit ersten Wirkungen sowie bisherige Netzwerke und Kooperationen.

Janin Hölzel hat ihren Master in Kultur- und Sozialanthropologie an der Uni Marburg gemacht und war maßgeblich an der Erhebung und Auswertung der Standards beteiligt. Petra Liebetrau arbeitet seit Oktober 2014 bei der Stadt Marburg als Sozialarbeiterin in der Amtsvormundschaft u.a. für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA). Marie-Muriel Müller ist seit Juli 2015 im Jugendamt der Universitätsstadt für die Heimaufsicht und Qualitätsentwicklung tätig.

Montag, 13. Juni
Hörsaalgebäude Biegenstraße 14
Raum +1/0010, 18.30 Uhr

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