Vom Lockdown zum Lookdown – Von der Zwangsdemütigung durch Rotzmasken

Kassel 24.04.2020 Gastbeitrag von Hermann Ploppa | Es geht nicht um Corona. Es geht nicht darum, Schaden vom deutschen Volke zu wenden. Das bezeugt nicht zuallerletzt das reputierliche Robert-Koch-Institut (RKI). Denn eine Grafik des RKI …

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Wie Traumata weitergegeben werden

Marburg 23.6.2016 pm) Am Montag, den 27. Juni 2016, wird Stefan Zettl (Heidelberg) zum Thema „Gespenster im Kinderzimmer: Transgenerationale Weitergabe von Traumata“ im Rahmen der Ringvorlesung „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“ referieren. Traumatische Erfahrungen wie Krieg, emotionaler und sexueller Missbrauch, Flucht und Vertreibung oder schwere körperliche Misshandlungen hinterlassen bei den Betroffenen oft seelische Folgen, unter denen sie lebenslang leiden. Die Traumata können bereits von  Müttern auf ihre ungeborenen Kinder „vererbt“ und damit  transgenerational weitergegeben werden, wie sich bei Nachuntersuchungen von Opfern des Anschlags von New York zeigt.
Aber auch postpartal entwickeln sich problematische Muster in der Eltern-Kind-Beziehung, die zu Beeinträchtigungen der kindlichen Entwicklung führen. Der Vortrag vermittelt den aktuellen Forschungsstand, sensibilisiert für die häufig auf den ersten Blick nicht zu erkennenden unbewussten Identifizierungen mit elterlichen
Traumatisierungen und zeigt Möglichkeiten und Techniken der Mehrgenerationenperspektive im Zusammenhang mit Traumafolge-Störungen auf.

Stefan Zettl, Dipl.-Psych., Dipl.-Biol. Langjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Psychotherapeut an der  Psychosomatischen Klinik, der Chirurgischen Klinik und der Sektion Nephrologie der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg. Jetzt als Psychoanalytiker und Sexualtherapeut in eigener Praxis tätig.

Mo 27. Juni – 18.30 Uhr
Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14
Raum  +1/0010