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Kunstmuseum Marburg öffnet am ‚Tag des offenen Denkmals‘

Kunstbauzaun dbas0712_0008Marburg 7.9.2016 (pm/red) „Gemeinsam Denkmale erhalten“ – man könnte meinen, das diesjährige Motto für den „Tag des offenen Denkmals“ sei eigens für das Kunstmuseum Marburg gemacht: Im Jahr 1927 eröffnet, wird das Museum derzeit saniert und barrierefrei erschlossen – auch mithilfe von Spenden aus der Bürgerschaft. Für einen Tag öffnet das Museum am Sonntag, 11. September, seine Türen. Anlass ist der deutschlandweite „Tag des offenen Denkmals“ von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Von 14 bis 17.30 Uhr lebt die Eleganz der zwanziger Jahre wieder auf beim Rundgang durch das sanierungsbedingt geschlossene Museum. Im Kunstmuseum Marburg ist ein Teil der Gemäldekabinette, Säle und Ausstellungsräume begehbar – trotz voranschreitender Innensanierung. Zwischen 14 und 16 Uhr gibt es je zur vollen Stunde dreißigminütige Führungen: über abgedeckte Holzböden, vorbei an rohen Wänden und eleganten Art-Deko-Zackenlampen.

Nach dem Rundgang können sich BesucherInnen mit Kaffee und Kuchen von der Konditorei Klingelhöfer stärken – gegen eine Spende zugunsten der Kampagne „Kunst braucht Raum“. Beim Museums-Quiz gibt es schöne Preise aus dem Uni-Shop sowie Kunstbände zu gewinnen. Um 16.30 Uhr informiert der mit der Sanierung beauftragte Architekt Helmut Schmidt über den denkmalgerechten Umbau des Museums, in einem der prägendsten Gebäude der zwanziger Jahre.