Einsamkeit im Alter: Eine Bratwurst beim Stadtfest mitzuessen, wäre schon schön gewesen

Marburg 15.07.2019 (pm/red) „Wir haben Dich nicht gefragt, ob Du zum Stadtfest mitkommen willst, es ist doch zu beschwerlich für Dich“. Es stimmt, denkt die angesprochene, ältere und behinderte Person. Es wäre zu beschwerlich, aber …

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Print beim Lesen vorne – Onlinespiele erfahren viel Zuspruch

Zeitungsständer in der Fußgängerzone.

Marburg 8.2.2017 (pm/red) Die digitale Revolution schreitet voran und die meisten Menschen sind davon betroffen. Ob man nun will oder nicht, an Computern, Bildschirmen, in der Online-Kommunikation per E-Mail und wachsend in den sogenannten „social media“ führt kein Weg vorbei. Dabei gibt es verschiedene Prioritäten. Und über diese entscheidet jeder selbst.

Wer Zeitung liest, liest sie auf Papier. Online-Angebote der Medienhäuser spielen noch eine marginale Rolle – gemessen an der Zeit, die Konsumenten damit verbringen. Das zeigt Kommunikationsforscher Neil Thurman von der Ludwig Maximilians Universität München (LMU) an britischen Blättern auf.

Die Zeit der Zeitung sei abgelaufen, heißt es gerne. Die Zukunft gehöre den digitalen Medien. Tatsächlich aber bekommen die guten alten Printprodukte weit mehr Aufmerksamkeit als gemeinhin angenommen: Von der Zeit, die Leser mit einer Medienmarke verbringen, entfallen etwa 89 Prozent auf die gedruckte Zeitung, der Rest verteilt sich auf Online-Angebote (vier Prozent) und mobile Applikationen (sieben Prozent).

Zwar haben die digitalen Medien die Reichweite der Presseorgane deutlich erhöht, teilweise sogar vervielfacht, argumentiert Autor Neil Thurman. Doch lesen die Nutzer im Schnitt 40 Minuten am Tag die Version auf Papier, die Medienprodukte derselben Marke jedoch nur rund 30 Sekunden pro Tag online oder auf dem Handy. „Wenn man diese Zahlen auf die Gesamtheit der Leser hochrechnet“, sagt Thurman, „kann man leicht ermessen, warum Zeitungen, wenn es um die Aufmerksamkeit geht, immer noch vorrangig auf die Printversion setzen.“

Für seine Untersuchung hat Thurman Daten des UK National Readership Surveys und des Marktforschungsunternehmens comScore für elf große Blätter in Großbritannien ausgewertet, darunter The Guardian und The Times sowie die Boulevardmedien von The Mail, The Sun und Mirror. Die Erhebung deckt den Zeitraum zwischen April 2015 und März 2016 ab.

Die Befunde der Studie könnten durchaus auch für die deutsche Medienlandschaft gelten, sagt Thurman. Die Daten etwa des aktuellen Reuters Institute Digital News Reports zeigten sogar, dass deutsche Konsumenten über die Woche gedruckte Zeitungen zu 38 Prozent häufiger als Nachrichtenquelle nutzen als den Online-Auftritt. Für Großbritannien lautet der Wert lediglich 13 Prozent.

Zeitung lesen und sich informieren ist die eine Sache. Das Internet wird insbesondere auf mobilen Endgeräten gerne zur Unterhaltung genutzt. So ist ein breites Angebot verschiedener Anbieter entstanden. Es gibt pure Wissenspiele, bei denen man testen kann, ob man die – täglich neu eingestellten – Fragen alle oder nur teilweise beantworten kann. Außerdem gibt es Gewinnspiele, darunter Book of Ra Deluxe 6. Dort geht es um spielen und gewinnen. Jede/r kann hier dabeisein, seine Zeit vertreiben und hat Möglichkeiten Gewinner zu werden.

Zudem bietet das Internet den Spielern auch sehr viele Möglichkeiten die Angebote von Casinos auch im Internet zu nutzen. So ist es möglich sich in einem Casino anzumelden und die Spiele zu Spielen oder sogar an einem Live-Spiel teilzunehmen. Gerade die Live Spiele werden von den Nutzern gerne genommen, da diese dem Spieler das Gefühl geben in einem echten Casino zu sein. Nur dass diese sich nicht an Dresscodes halten müssen und zu jederzeit daran teilnehmen können. Book of Ra kostenlos spielen gehört auch zu den Vorteilen der digitalen Medien, da solche Möglichkeiten in der realen Welt nicht zu finden sind.

Wie die Entwicklung weiter geht, lässt sich schwer vorhersagen. Das Internet mit seinen Angeboten wird wachsenden Einfluss bekommen. Doch auch die gute alte Zeitung wird ihren Platz behalten. Besonders bei denen, die sich umfassend informieren wollen.