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Marburg 2808.2019 (pm/red) Wo verdienen die Menschen am meisten? Wie unterscheidet sich regional die Lebenserwartung von Neugeborenen? Wo ist der Weg zum Arbeitsplatz für Beschäftigte besonders weit? Und wie gut sind kleine und mittelgroße Zentren …

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Angela Dorn tritt Amt als neue Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst an


Der neue Landtagspräsident und bisherige Minister Boris Rhein, links, die neue Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn, die neue Staatssekretärin für Wissenschaft und Kunst Ayse Asar und der ausscheidende Staatssekretär für Digitale Strategie und Entwicklung, Patrick Burghardt, bei der feierlichen Amtsübergabe im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Foto kunst.hessen.de

Angela Dorn bei einer Rede in der Marburger Stadtverordneten-versammlung. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

Marburg 22.01.2019 (yb) Angela Dorn aus Marburg hat gestern die Geschäfte im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst aufgenommen. Zugleich wurde Boris Rhein als bisheriger Minister verabschiedet, er ist in der vergangenen Woche zum Präsident des Hessischen Landtags gewählt worden. Als Nachfolgerin des bisherigen Staatssekretärs Patrick Burghardt als Staatssekretärin wurde Ayse Asar im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst begrüßt.
Damit wurde ein Wechsel im bisher CDU-geführten Wissenschafts- und Kunstministerium zu den GRÜNEN als Folge des deutlich höheren Stimmenanteils der GRÜNEN bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst vollzogen.
Hessens neue Ministerin für Wissenschaft und Kunst aus Marburg ist seit 2006 Stadtverordnete für die GRÜNEN in der Marburger Stadtverordnetenversammlung. Seite 2009 ist sie Mitglied des Hessischen Landtags. Von 2014 bis 2017 war Dorn Parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion ihrer Partei, seit 2017 ist sie zusammen mit Kai Klose Landesvorsitzende.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe als neue Ministerin für Wissenschaft und Kunst,“ sagte die frischgebackene Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn, „denn hier können wir gemeinsam die Zukunft unseres Landes gestalten. In der Wissenschaft wie in der Kunst geht es letztlich um die elementare Frage, was unsere Welt im Innersten zusammenhält.
Gerade in Zeiten, in denen Populisten und Fundamentalisten die Wissenschaftsfreiheit angreifen und kritisches Denken in der Kunst bedrohen, will ich Wissenschaft und Kunst klaren politischen Rückhalt geben. Wir brauchen starke Hochschulen und die klugen Köpfe ihrer Lehrenden, Forschenden und Studierenden, damit sie weiter Lösungen für soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen finden“, so Ministerin Dorn weiter.

Hochschulpakt und Finanzausstattung als wichtiges Anliegen

Mit der Verhandlung des Hochschulpakts auf Bundesebene stehe „ein wichtiges und spannendes Thema gleich in den nächsten Monaten an“, sagte Dorn. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass – wie dann auch im folgenden Hochschulpakt auf Landesebene – die Hochschulen personell und finanziell noch besser ausgestattet werden, denn der akademische Nachwuchs braucht eine Perspektive, und die Betreuungsrelation von Professoren und Studierenden muss sich verbessern.“

Dass ihr die Förderung von Kultur in ihrer gesamten Breite und für die gesamte Gesellschaft am Herzen liege, war als weiteres grundlegendes Bekenntnis aus ihrem Mund zu vernehmen. Konkret benannte sie einen „Masterplan Kultur“ und die „Bauoffensive für kulturelle Gebäude“ als zwei große und wichtige Themen.

Nach der Konstituierung des Hessischen Landtags und der neuen Landesregierung in der vergangenen Woche, beginnt damit der Alltag und das Regierungshandeln in der zweiten Schwarz-Grünen Koalition in Wiesbaden. Aus Marburg kommt nunmehr die neue Wissenschafts- und Kunstministerin. Ihr Handeln in diesem wichtigen Ministerium wird nicht alleine aus der Universitätsstadt an der Lahn mit wachen Augen begleitet werden.