Zeit des Wandels – Die Alten haben es vermasselt, die Jungen dürfen ran

Marburg 24.03.2019 | Gastbeitrag von Ruben Schattevoy So, wie die Dinge in den letzten Jahrhunderten gelaufen sind, haben Kinder immer nur gelernt, wie man die Fehler der Erwachsenen wiederholt. Lernen war ein betreutes Lernen, ein …

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Internationaler Streiktag für Klimaschutz: Druck der Jugend soll vor Verfehlung der Pariser Klimaschutzziele warnen

Marburg 15.3.2019 (pm/red) Zum internationalen Streiktag für Klimaschutz und den heute veröffentlichten grundsätzlichen Forderungen von Fridays for Future Deutschland erklärt Torsten Felstehausen, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: „Der Forderungskatalog von Fridays for Future markiert die notwendigen Eckpunkte für den Klimaschutz. Es ist ein Trauerspiel, dass die politisch Verantwortlichen diesen noch immer auf morgen verschieben. Mit jeder weiteren Verzögerung werden die notwendigen Einschnitte für den Klimaschutz schmerzlicher und die Schäden durch den Klimawandel extremer. Ein Kohleausstieg bis 2030 ist notwendig und machbar – Systemwandel statt Klimawandel.“

Wer den Klimaschutz und den Kampf für eine überfällige Energie-, Verkehrs-, Agrar- und Wärmewende ernst nehme, müsse die aktiv gewordenen Schülerinnen und Schüler unterstützen, so Felstehausen. DIE LINKE rufe alle Anhänger und Mitglieder dazu auf, sich an den Aktionen der Fridays-for-Future-Bewegung zu beteiligen.

Felstehausen: „Abgeordnete der LINKE-Landtagsfraktion werden in verschiedenen hessischen Städten an den Demonstrationen anlässlich des internationalen Streiktagtags für Klimaschutz teilnehmen.  Wir erwarten, dass Hessens Kultusminister Prof. Alexander Lorz und die Schulleitungen nicht mit Sanktionen auf dieses vorbildliche Engagement reagieren und dass nicht versucht wird, die Schülerinnen und Schüler daran zu hindern, sich an dem Streiktag zu beteiligen.

Die Proteste seinen ein ermutigendes Beispiel für eine Generation, die ihre Zukunft nicht mehr von den Profitinteressen der Industrie bestimmen lassen will. Die Klimakatastrophe wartet nicht darauf, dass faule Kompromisse geschlossen werden. Wie notwendig die Klimastreiks sind, habe zuletzt der dümmliche Kommentar von FDP-Chef Christian Lindner deutlich gemacht, der meint, die Schülerinnen und Schüler seien nicht in der Lage, zu dieser komplexen Frage kompetente Antworten zu geben. Dass deren Antworten weitaus kompetenter sind, als die Blockadehaltung von FDP und Co. in Sachen Energie- und Verkehrswende, zeigen die grundsätzlichen Forderungen der Bewegung.“ 

 Streikorte in Hessen – unvollständige Liste

Bad-Hersfeld, 11:00 Uhr, Rathaus

Bensheim, 12:00 Uhr, Goethe Gymnasium

Darmstadt, 10:00 Uhr, Luisenplatz

Frankfurt am Main, 12:00 Uhr, Bockenheiner Warte

Friedberg, 10:00 Uhr, Bahnhof

Fulda, 10:00 Uhr, Uniplatz

Gießen, 11:30 Uhr, Berliner Platz

Kassel, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof

Marburg, 12:00 Uhr, Marktplatz

Schwalm-Eder-Kreis (Homberg), 11:00 Uhr, Marktplatz

Wetzlar, 11:00 Uhr, Bahnhofstraße

Wiesbaden, 12:00 Uhr, Hauptbahnhof

Witzenhausen, 11:00 Uhr, Vor der Johannisbergschule