Einsamkeit im Alter: Eine Bratwurst beim Stadtfest mitzuessen, wäre schon schön gewesen

Marburg 15.07.2019 (pm/red) „Wir haben Dich nicht gefragt, ob Du zum Stadtfest mitkommen willst, es ist doch zu beschwerlich für Dich“. Es stimmt, denkt die angesprochene, ältere und behinderte Person. Es wäre zu beschwerlich, aber …

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Schülerausstellung im Hessischen Landesmuseum »Das Friedrichsgymnasium Kassel und der erste Weltkrieg – eine regionale und internationale Spurensuche« vom 29. März–28. April 2019

Marburg 28.03.2019 (pm/red) Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung im Hessischen Landesmuseum »1918. Zwischen Niederlage und Neubeginn« haben Schülerinnen und Schüler der Geschichtswerkstatt am Friedrichsgymnasium Kassel beispielhafte Biographien von, im Ersten Weltkrieg verstorbenen, Friedrichsgymnasiasten recherchiert. In Ergänzung der großen Sonderausstellung werden die Ergebnisse dieser Recherche in einer Schülerausstellung vom 29.März–28. April 2019 präsentiert.

Im Zusammenhang mit dem internationalen Erinnerungsprojekt »Football remembers«, das der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge initiiert und organisiert hat, bekamen die Schüler die Gelegenheit, gemeinsam mit Fußball-jugendspielern namhafter Fußballvereine und Schülern aus Frankreich, England, Belgien und Deutschland, die Gräber der Kriegstoten in Frankreich und Belgien zu besuchen. Hier gestalteten die Jugendlichen aus ganz Europa gemeinsam Gedenkzeremonien und tauschten sich über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Erinnerungskulturen aus. Vorangegangen war eine Spurensuche in regionalen Archiven und Online-Grabverzeichnissen.

Dieses Projekt setzt ein Zeichen für die Bedeutung europäischen Versöhnung und gemeinsamer Erinnerung und gilt der Mahnung zum Frieden. Als Höhepunkt durften die Schülerinnen und Schüler während der zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Bundestag im November 2018 von diesem Projekt berichten.

Die Ausstellung erzählt von dem Verlauf der Spurensuche, den Ergebnissen des Projektes sowie den Erfahrungen und Begegnungen der Schüler und Schülerinnen. Exponate aus der damaligen Zeit, wie Feldpostkarten sind ebenso zu sehen, wie Fernsehaufnahmen der Gedenkveranstaltung im Bundestag.