„Kassel als junge Großstadt“  – Ein Bildband zeigt die verschwundene Pracht der Nordhessenmetropole

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Wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte und warum wir dafür ein commonistisches Wirtschaften brauchen

Kassel 04.12.2019 (pm/red) Die Dürresommer 2018 und 2019 haben gezeigt wie wichtig es ist die Bodenfruchtbarkeit in der Landwirtschaft zu steigern um auch in Zeiten der Klimakatastrophe stabile Erträge ein zu fahren. Jan-Hendrik Cropp möchte deshalb in diesem Vortragaus der Perspektive der landwirtschaftlichen Fachberatung zeigen welche zukunftsfähigen, Anbausysteme zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit es gibt und welche Vorteile sie haben.

Auf der andere Seite möchte der Referent als commonistischer Aktivist aufzeigen das der Kapitalismus den landwirtschaftlichen Betrieben (wie uns allen) enge, ökonomische Grenzen setzt; weshalb die konsequente Umsetzung der Systeme, so dringlich sie auch wäre, auf sich warten lässt.  Das heißt, dass nur eine umfassende Transformation in Richtung Commons und commonistischer Wirtschaftsweise es ermöglichen wird die landwirtschaftliche Produktion zu ändern und damit auch den Klimakollaps ein Stück weit zu verhindern.

Jan-Hendrik Cropp war über Jahre im ökologischen Gemüse- und Ackerbau, auch in betriebsleitender Funktion tätig und ist nun seit gut 5 Jahren als selbständiger Seminarleiter, Referent und Berater im Rahmen der under_cover GbR auf dem Spezialgebiet Bodenfruchtbarkeit aktiv. Er ist außerdem beim beim Commons-Institut aktiv, schreibt auf dem Keimform-Blog und ist als Imker, Referent, Journalist, Bildungsarbeiter und politisch aktiv.

Ringvorlesung „Gutes Leben in Gegenwart und Zukunft“

Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung „Gutes Leben in Gegenwart und Zukunft“ statt. Diese wird veranstaltet von der Initiative „Bildung und Nachhaltigkeit“ des Instituts für Sportwissenschaft und Motologie der Philipps-Universität Marburg.

Jan-Hendrik Cropp
Wie die Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte und warum wir dafür ein commonistisches Wirtschaften brauchen
Mo  9.12.2019 – 18:30 Uhr, Raum +1/0010, Hörsaalgebäude Biegenstraße