Buch „Großvater will ewig leben“ wird als Dokumentarfilm produziert – Filmteam aus Bayern kommt zu Aufnahmen nach Nordhessen

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Altenzentrum St. Jakob: Abriss am Richtsberg fast abgeschlossen – Neubaubeginn für März geplant

Das bisherige Wohnheim der Altenhilfe St. Jakob am Richtsberg ist bereits entkernt. Seit einigen Tagen läuft der Abriss des siebenstöckigen Gebäudes. Foto Georg Kronenberg

Das bisherige Wohnheim der Altenhilfe St. Jakob am Richtsberg ist bereits entkernt. Seit einigen Tagen läuft der Abriss des siebenstöckigen Gebäudes. Foto Georg Kronenberg

Kassel 05.02.2020 (pm/red)  Fortschritte auf der Baustelle des Altenzentrums St. Jakob am Richtsberg sind deutlich sichtbar: Aktuell wird das siebenstöckige Gebäude abgerissen. Voraussichtlich Anfang März soll es dann mit dem Neubau losgehen, inofrmiert die Stadt Marburg. Die Kinder des Kinderhorts und die BewohnerInnen des Pflegeheims sind längst umgezogen. Nebengebäude sind bereits entfernt, das siebenstöckige Gebäude wurde in den letzten Wochen entkernt. Nun laufen die Abrissarbeiten an dem siebenstöckigen Gebäudeteil des Altenzentrums.

Der nebenstehende Gebäudeteil des Altenzentrums bleibt erhalten. Dort leben die BewohnerInnen des Pflegeheims. BIn Kürze sollen diese Arbeiten zur sogenannten „Niederlegung“ des alten Gebäudes abgeschlossen sein. Vor Ort wird das abgerissene Baumaterial dann auch zerkleinert, bevor es dann abtransportiert wird. Ist das Gebäude entfernt, sind die Überreste abtransportiert, kann der Baugrund für den Neubau vorbereitet werden.

Mit dem Altenhilfekonzept, das im Sommer 2017 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, wurde ein jahrelanger Stillstand um das Projekt beendet und die Planungen begannen. Es wird ein Neubau entstehen, der eine moderne, zeitgemäße und zukunftsweisende Altenhilfe ermöglicht. Das neue Gebäude in der Sudetenstraße 24 wird zwei Etagen haben. Darin sieben Wohnbereiche in sehr hoher Qualität, in denen jeweils zwölf Menschen leben können. Angelehnt werden die Wohnbereiche an das Hausgemeinschaftsprinzip mit jeweils gemeinsamen Ess- und Küchenbereich.

Hinzu kommen im Neubau der Zugang zum Garten für die Bewohner*innen sowie ein Begegnungszentrum mit Mittagstisch und Raum für Netzwerke, der offen zum Quartier und für alle Bürger*innen zugänglich ist. Die Projektpartner rechnen mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren und einer Eröffnung des Altenzentrums St. Jakob im neuen Gebäude im Frühjahr 2021.

Hintergrund

Dem Altenhilfekonzept von OB Spies für den Richtsberg hat die Stadtverordnetenversammlung 2017 zugestimmt. Mit der GeWoBau als Bauherr und Projektsteuerer haben Stadt und Altenhilfe dann einen erfahrenen Partner gewonnen, die praktischen Voraussetzungen geschaffen und die Planungen konkretisiert. Die Bewohner*innen des Altenzentrums leben im verbleibenden Gebäudeteil. Die Zimmer wurden in den vergangenen beiden Jahren bereits Schritt für Schritt so belegt, dass nun vor den beginnenden Abrissarbeiten niemand mehr umziehen musste. Die Bewohner*innen des Altenzentrums am Richtsberg bleiben in ihrer gewohnten Umgebung und leben dabei weder auf einer Baustelle, noch mussten sie umziehen. Auch der Kinderhort ist bereits seit August in den neuen Räumen im verbleibenden Altbau.