Der fremde Ferdinand – Literarische Spurensuche von Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz entdeckt Ferdinand Grimm

Kassel 12.01.2021 In Kassel kennt jeder die Brüder Grimm Jacob und Wilhelm, beide hochbegabt und erfolgreich, die übrigen vier Geschwister Carl, Ferdinand, Ludwig Emil und Charlotte sind dagegen den wenigsten bekannt. „Die andere Bibliothek“ hat …

Lesen Sie den gesamten Beitrag »
Energie

Bildung

Hessen

Kassel

Willingshausen

Home » Forschung, Philipps-Universität

1,4 Millionen Euro für die Marburger Tumorforschung

Kassel 05.03.2020 (pm/red) Inge und Bert Schmidt, ein Unternehmer-Ehepaar aus Marburg, verfügten bereits vor mehr als drei Jahrzehnten über eine großzügige Spende in ihrem Testament: Ihr Vermögen sollte nach ihrem Tod der Tumorforschung an der Philipps-Universität Marburg zugutekommen. Der Fachbereich Medizin der Universität Marburg erhält nun rund 1,4 Millionen Euro aus der ehemaligen Inge-Bert-Schmidt-Stiftung.

Vermögen der Inge-Bert-Schmidt-Stiftung geht an die Philipps-Universität

Prof. Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität, Kanzler Dr. Friedhelm Nonne und Prof. Dr. Helmut Schäfer, Dekan des Fachbereichs Medizin, dankten Rechtsanwalt Wolfgang W. Keibel, der das Vermögen der Eheleute Schmidt verwaltete, für die Spende. Alle Anwesenden waren sich einig: Das Ehepaar Schmidt bewies Weitsicht in der Wahl des begünstigten Forschungsschwerpunkts.

Heute sei die Tumorbiologie und Onkologie einer der größten Forschungsschwerpunkte der Philipps-Universität – doch als Inge und Bert Schmidt über die geplante Zuwendung verfügten, stand die Tumorforschung in Marburg noch ganz am Anfang.

„Seitdem haben wir große Schritte gemacht. Wir gehören zu den wichtigsten Zentren in Hessen, die Ursachen und Zusammenhänge bei der Entstehung von Tumorerkrankungen ergründen und Therapieansätze verbessern – nicht zuletzt durch Einrichtungen wie das Forschungszentrum für Tumor- und Immunbiologie, das Therapiemöglichkeiten für bislang schwer oder gar nicht behandelbare Tumore erforscht“, sagte Prof. Dr. Helmut Schäfer. „Für Forschung wie diese ist die Spende eine wertvolle Unterstützung“, so Schäfer.