Finale furioso mit Freibier Symposium und Techno-Rave unterm Wursthimmel

09.11.2021 (yb) Solch eine Finissage hatte es noch nicht. Wobei Janosch Feiertag als Stipendiat des Jahres 2021 vorher schon ebbes abgezogen hatte. Es gab die Einladung wieder im Stil eines Kirmesplakats, in der Farbgebung schwarz …

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Bescherung nach dem Osterfest? – Lockdown für Dividenden als Forderung

Kassel 31.03.2021 (mm/red) In diesen Wochen berichten viele Aktiengesellschaften Jahresbilanzen. An der Börse führt dies zu Kursfeuerwerk, so überschritt der DAX (Deutsche Aktienindex) vor einigen Tagen erstmals die Marke von 15.000 Indexpunkten. Während für Hunderttausende Beschäftige Kurzarbeit angesagt ist und Stützungszahlungen in Milliardenhöhe vom Staat an die Lufthansa und weitere Firmen bewilligt wurden, löst die Ankündigung von Dividendenausschüttungen deutliche Kritik aus.

Darüber berichtet ausführlich das Online-Medium Makronom: „Wenn Unternehmen jetzt planen, Milliardengewinne an ihre Eigentümer auszuschütten, ist dies teils nur möglich, weil ihnen zuvor mit Steuergeldern geholfen wurde“, findet sich mitgeteilt.

„Im April und Mai geht die sogenannte Dividendensaison in die heiße Phase. Insgesamt planen die 100 größten deutschen Aktiengesellschaften für das Geschäftsjahr 2020 knapp 40 Milliarden Euro an Gewinnen auszuschütten. Dabei profitierten viele dieser Unternehmen 2020 direkt oder indirekt von Staatshilfen, und tun dies zum Teil immer noch.“ Für den Daimler Konzern beispielsweise wird die Auszahlung von 1,4 Milliarden Dividendenausschüttung als fragwürdiges Gebahren berichtet, eine Gewinnausschüttung, der die Inanspruchnahme von 700 Millionen Euro Kurzarbeitergeld vorweg gegangen ist.

„Es ist den Steuerzahlern nicht zu erklären, wieso der Konzern nicht erst mal die 700 Millionen Euro zurückzahlt. Danach könnten noch immer über 700 Millionen Euro an die Eigentümer ausgeschüttet werden. Die drei größten Aktionäre bei Daimler und damit die stärksten Profiteure der Gewinnausschüttung sind der chinesische Investor Li Shufu, der Staatsfonds von Kuwait und die chinesische BAIC Group.“

Einen guten Überblick zum einschlägigen Geschäftsbahren bietet der Artikel in Makronom, als Phänomen, das durchaus nicht auf Deutschland begrenzt ist.