Finale furioso mit Freibier Symposium und Techno-Rave unterm Wursthimmel

09.11.2021 (yb) Solch eine Finissage hatte es noch nicht. Wobei Janosch Feiertag als Stipendiat des Jahres 2021 vorher schon ebbes abgezogen hatte. Es gab die Einladung wieder im Stil eines Kirmesplakats, in der Farbgebung schwarz …

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Demonstration und Mahnwache gegen Stellenabbau bei CSL Behring

Am Donnerstag sammeln sich die KollegInnen um 15 Uhr am Hauptwerk in der Marbach. In einem Demonstrationszug geht es durch die Ketzerbach an das Behringdenkmal zu  neben der Ruine des Elisabeth-Hospizes an der Ecke Deutschhausstraße/Pilgrimstein.

Ab 16 Uhr soll eine Kundgebung stattfinden: Mitglieder der Belegschaft und der Gewerkschaft wollen die betriebs- und tarifpolitische Situation erläutern. Als Politiker haben Nadine Bernshausen (Grüne), Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Linken-Landtagsabgeordneter Jan Schalauske ihr Kommen zugesagt. Die Mahnwache am Behringdenkmal soll dann bis Freitag, 16 Uhr, fortgesetzt werden.

Unter dem Leitspruch Wenn Emil das wüsste! wird informiert

    • Entlang der Emil von Behring Straße gibt es betriebsübergreifend seit Jahren satte Gewinne
    • Nicht-tarifgebundene Unternehmenkaufen sich ein und stellen befristet in hoher Zahlein
    • Neue Werksteile sind in Planung
    • Staatliche Förderungen in zweistelliger Millionenhöhewerden bezogen
    • Teilweise Ablehnung derTarifbindung
    • Arbeitgeber informieren Beschäftigte nur oberflächlich und wecken damit Ängste
    • Hoher Beschäftigtenabbau, „Ausverkauf“ von Produkten, Werksteilschließungen
    • Betriebsbedingte Kündigungenschaden der Stadt und der Region

Mit dem Protest werden folgende Forderungen verbunden

  • Neue Unternehmensstrategien nicht auf Kosten der Beschäftigten
  • Keine betriebsbedingten Kündigungen ohne wirtschaftliche Not
  • Gleiche Arbeit gleiches Geld, Tarifflucht darf nicht staatlich gefördert werden
  • Pharmastandort muss auch nach Pharmastandardbezahlt werden
  • Beschäftigungssicherung bei staatlichen Investitionen
  • Sicherheit in der Pandemie statt Ängste