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Kunst und Digitales zum Internationalen Frauentag in Stadt und Landkreis Marburg

Kassel 07.03.2021 (pm) Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Bereits seit mehr als 100 Jahren wird an diesem Tag weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter und bestehende Diskriminierungen aufmerksam gemacht. Statt auf Demonstrationen setzen unterschiedliche Akteur*innen dieses Jahr auf Kunst und digitale Angebote zum Internationalen Frauentag am 8. März. Mit einer Ausstellung und Online-Workshops für Frauen wird dazu eingeladen, Feminismus und Gleichberechtigung zu feiern und sich gegen Diskriminierung einzusetzen.

„Wir finden großartig, was die Akteur*innen trotz der Pandemie auch in diesem Jahr wieder auf die Beine gestellt haben. 15 Institutionen der Universitätsstadt Marburg und des Landkreises Marburg Biedenkopf haben ein vielfältiges Programm zum Frauenaktionstag organisiert. Sie machen damit einmal mehr deutlich: Es ist nach wie vor sehr wichtig, dass wir für die Gleichberechtigung von Frauen eintreten. Wir müssen weiter gemeinsam stark auftreten, damit sich mehr bewegt,“ sagen Landrätin Kirsten Fründt und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies.

„Wir freuen uns sehr, dass wieder viele Organisationen aus Stadt und Landkreis den Aktionstag zum Anlass nehmen, um für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzustehen. Gerade in Zeiten von Corona ist dies notwendig, sind doch Frauen besonders stark von den negativen Folgen der Pandemie betroffen. Das gilt für den Arbeitsmarkt genauso wie für den privaten Bereich“, so die Leiterin des Gleichberechtigungsreferats der Universitätsstadt Marburg, Dr. Christine Amend-Wegmann. „Wir haben auf der städtischen Homepage wichtige Fakten dazu zusammengetragen, die zeigen: wir sind noch sehr weit weg von einer echten Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Pandemie hat vieles sichtbarer oder schlimmer gemacht.“

Auf Grund der Pandemie werden dieses Jahr von Stadt, Landkreis und kooperierenden Institutionen auch keine Veranstaltungen vor Ort organisiert. „Stattdessen wird es interessante Online-Angebote für Frauen rund um den 8. März geben“, erläutert Janet Miller, die Frauen –und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Vom „Einblick in Traumasensibles Yoga für Frauen“, das von Wildwasser Marburg organisiert wird bis hin zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Frauen in Zeiten von Corona“, das der Arbeitskreis Frauen und Arbeit anbietet und das am 16. März den Schlusspunkt der Reihe setzt, hätten die Beteiligten gemeinsam vielfältige Angebote auf die Beine gestellt, so Miller.

Alle Termine und Informationen zu allen (Online-) Veranstaltungen gibt es unter: www.marburg.de/frauentag2021

Zudem wird es anlässlich des Internationalen Frauentags eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Frau-Sein in Marburg geben. Das Gleichberechtigungsreferat der Universitätsstadt Marburg und das Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf präsentieren eine Fotoausstellung, die Werke aus vier verschiedenen Projekten vereint.

Die Projekte bieten jeweils Einblicke in das Leben und Erleben von unterschiedlichen Frauen in Marburg. Hier lernt man, Frau-Sein in Marburg hat viele Facetten und doch eint sie auch vieles. Wie vielfältig, lebendig und selbstbewusst Frauen in Marburg sind, wird gerade in der Verbindung dieser Projekte zu einer Ausstellung deutlich: Sie trägt den Titel „Aus 4 wird eins. Frauen* in Marburg“. Die vier Projekte sind: „Lebenswelten – Frau sein zwischen den Welten?“ von Arbeit und Bildung, „Wir sehen gut aus! Wir sind schön!“ vom Verein AG Freizeit., „Frau sein in Marburg“ von Anna Scheidemann und „Gründerinnen in Marburg“, die ebenfalls Anna Scheidemann im Auftrag des städtischen Referats für Stadt-Regional- und Wirtschaftsentwicklung erstellt hat. Scheidemann hat auch die vier Fotoprojekte künstlerisch zu einer Ausstellung zusammengeführt.

„Aus 4 wird eins. Frauen* in Marburg“ ist vom 1. März bis 14. März im Erwin-Piscator-Haus zu sehen. In den Glasfronten neben dem Haupteingang laufen die Werke auf drei großen Monitoren ab, so dass sie von draußen betrachtet werden können. Eine Auswahl wird in der Galerie des Erwin-Piscator-Hauses ausgehängt und wird dann mit kurzen Videobeiträgen auch online einsehbar sein. In den Abendstunden hat man auch von der Straße aus einen guten Blick auf die Galerie.  Zusätzlich werden die einzelnen Projekte in kleinen Filmbeiträgen vorgestellt, um mehr über Motivation, Idee und Akteurinnen der Fotoprojekte zu erfahren.