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„Sprechzeit“ mit der VHS: Erinnerung an Zwangsarbeit ist Thema

Kassel 29.03.2021 (pm)  Die Volkshochschule (vhs) Marburg-Biedenkopf bietet am Dienstag, 30. März 2021, von 19:00 bis 20:30 Uhr, eine Online-Veranstaltung über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Erinnerung an Zwangsarbeit an. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die „SprechZeit“ findet in Zusammenarbeit mit dem Dokumentation- und Informationszentrum Stadtallendorf (DIZ) statt.1990 folgten 168 Holocaust-Überlebende und ehemalige Zwangsarbeiterinnen der Einladung nach Stadtallendorf zu einer „Internationalen Woche der Begegnung“ in dem ehemaligen Rüstungsstandort. Diese Begegnungswoche in Stadtallendorf dokumentiert eine damals erst beginnende Anerkennung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern als Gruppe von Opfern des NS-Regimes. Gleichzeitig steht es für einen Meilenstein in der Entwicklung des Dokumentations- und Informationszentrums Stadtellendorf (DIZ).

Mittlerweile leben nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, sodass dieses erfolgreiche Konzept der Erinnerungskultur weiterentwickelt werden muss. Dr. Jörg Probst und Davis Paul vom DIZ Stadtallendorf diskutieren mit ihrem Gast Anja Kräutler über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Erinnerung an Zwangsarbeit. Mit Anja Kräutler konnte eine Expertin und langjährige Mitarbeiterin der Stiftung „Erinnerung-Verantwortung-Zukunft“ gewonnen werden, die sich seit dem Jahr 2000 für Entschädigungen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern einsetzt.

Eine vorherige Anmeldung online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de oder bei der vhs-Geschäftsstelle Marburg Land unter der Telefonnummer 06421 405-6710 ist erforderlich. Anmeldeschluss ist der 30. März 2021, 13:00 Uhr.