Willingshausen deja vue ? Wursthimmel und Scheunentor serviert von Janosch Feiertag

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Jagd als Thema beim zwölften Baumgeflüster: Lesung unter der Roßkastanie im Ransbacher Feld

Einsam steht eine Roßkastanie im Ransbacher Feld inmitten einer weithin ausgeräumten Feldflur. Im Schatten des Baumes findet das 12. „Baumgeflüster“ als Lese-Veranstaltung des Fördervereins Kulturlandschaft Schwalm statt. Foto Jürgen Gemmerich

25.06.2021 (pm) Baumgeflüster – Lesungen unter Bäumen Der Förderverein Kulturlandschaft Schwalm lädt zu einer „Lesung unter Bäumen“ ein. Das 12. Baumgeflüster soll am Samstag, 3. Juli, unter der Roßkastanie in der Gemarkung Ransbach (Ortsteil von Willingshausen) stattfinden. Beginn ist 18.00 Uhr. Der Lesungsort ist mit dem Pkw aus der Ortslage Ransbach heraus in Richtung Biogasanlage Ransbach zu erreichen. Die Zufahrt ist ausgeschildert und Fahrzeuge können am Rande eines Feldweges abgestellt werden. „Das letzte grasbewachsene Wegestück zum einzigen Baum weit und breit kann nur zu Fuß bewältigt werden. Dafür und zum Einrichten der von uns angebotenen Strohballen als Sitzgelegenheiten sollten alle TeilnehmerInnen etwa fünfzehn Minuten einplanen“, rät der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Haafke.

„Wir freuen uns daher sehr, dass wir dieses Baumgeflüster gemeinsam mit den Jagdpächtern der Reviere Wasenberg, Leimbach und Ransbach anbieten können“ hebt Haafke hervor. In diesen Revieren stellten sich die Auswirkungen von Veränderungen in der Landbewirtschaftung besonders nachdrücklich dar. „Für den Ort der Lesung trifft das Attribut „ausgeräumte Landschaft“ eindrucksvoll zu. Die solitär stehende Roßka­stanie wirkt hier beinahe unwirklich inmitten der weiten Feldflur.“

„Aufgrund der hochwertigen Lößböden auf dem Wasenberger Rücken hat die Landwirtschaft hier traditionell Vorrang vor anderen Nutzungen und Interessen“ erläutert der Sprecher der Jagdpächter Jürgen Merle. „Die Lesung findet somit inmitten einer sehr typischen Örtlichkeit für den allgemeinen landschaftlichen Zustand in der Agrarlandschaft statt“ ergänzt Iris Duda, ebenfalls Jagdpächterin.

Die Lesung beschäftigt sich folgerichtig vor allem mit der jagdlichen Aufgabe zur Gestaltung der Landschaft als Feldflur für heimische Tierarten, wie Hase oder Rebhuhn. Dazu wird Katrin Ausmeier aus dem Buch „Das Hasenfeld“ vortragen. Der Autor Hans Behnke berichtet in dem Buch von seinen Aktivitäten und Erfolgen für eine Wie­derbelebung einer ausgeräumten Agrarlandschaft. Ausmeier als Jagdpächterin der Wasenberger Gemarkung gibt außerdem Einblicke in das Leben der Schwarzkittel anhand des Buches von Werner Klotz „Malbäume und ihre Geheimnisse“.

Der Eintrittspreis beträgt 8,00 Euro. Im Eintrittsgeld sind kostenfreie Getränke enthalten. Für die geländetaugliche Bestuhlung (Strohballen) wird gesorgt, die Einhaltung der Corona-Regeln ist für alle obligatorisch. Eine witterungsangepasste Kleidung wird angeraten.

Ortskundigen TeilnehmerInnen wird eine Anfahrt mit dem Rad aus den umliegenden Ortslagen Treysa, Ascherode, Ziegenhain, Leimbach, Ransbach und Wasenberg empfohlen.