Gerhardt-von-Reutern-Haus Willingshausen: Millioneninvestition mit klandestiner Planung

27.12.2021 (yb) Das Jahr 2021 ist für Willingshausen ein besonderes Jahr geworden, in dem mehr als nur Andeutungen und Zeichen für überfällige Veränderungen sich Bahn gebrochen haben. Stichwort Generationenwechsel. Mit Luca Fritsch löst ein neuer …

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Wachsende Müllmengen, Mülltrennung und Recyclingquote

Gelbe Säcke sind inzwischen durch gelbe Tonnen ersetzt worden. Foto nn

08.07.2021 (mm) In privaten Haushalten werden an Verpackungen etwa neun Millionen Tonnen Müll in Deutschland anfallen, wird vom Dualen System kalkuliert. Die Mülltrennung geschieht in den privaten Haushalten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden vom gesamten Hausmüll ein Drittel verbrannt, zwei Drittel recycelt. Mülltrennung hierzulande bedeutet zumeist Gelbe Tonne für Verpackungen aus Plastik und Metall mit dem Grünen Punkt, Glascontainer für Flaschen und blaue Papiertonnen für Pappen und Zeitungen.

Eine Hochrechnung listet für jeden Verbraucher bei Verpackungen mit Grünen Punkt etwa 18 Euro Kostenanteil jährlich auf, was rund 1,5 Milliarden Euro für Firmen des dualen Systems zusammenkommen läßt. Hersteller, Händler und Importeure und ausländische Exporteure müssen sich bei einem dualen System beteiligen, wenn sie in Deutschland verpackte Waren zum Verkauf bringen. Die Verwertung dieser Abfälle ist für Firmen der Recyclingindustrie das Geschäftsmodell. Die Branche wächst Jahren mit den wachsenden Müllmengen und zieht neue Akteure an, wo es früher alleine als Monopolisten den »Grünen Punkt« gegeben hat.

Die Kraft getretenen Novelle des Verpackungsgesetzes verzichtet darauf für Mehrwegsystemen einen höheren Anteil zu fordern.