Ausstellung im Landesmuseum: Reise zum Vesuv – Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel

22.11.2022 (pm/red) Die Ursprünge der Antikenbegeisterung am Hofe der Landgrafen von Hessen-Kassel, die Italienreisen des Gelehrten Simon Louis du Ry und die Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel stehen ab Freitag, den 25. November …

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Deutsches Studentenwerk fordert mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende

16.12.2021 (pm) Die Versorgungsquote von Studierenden mit staatlich geförderten Wohnheimplätzen stagniert auf dem Vorjahresniveau von weniger als 10%, während die hohe Nachfrage anhält: Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Verband der Studenten- und Studierendenwerke, mit einer neuen Publikation aufmerksam.

Gemäß der neuen DSW-Publikation „Wohnraum für Studierende. Statistische Übersicht 2021“ gibt es derzeit bundesweit gut 239.000 staatlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende, davon rund 196.000 bei den Studenten- und Studierendenwerken. Mehr als 10.000 Plätze sind bei ihnen aktuell in Planung oder im Bau.

Wie die neuen DSW-Zahlen zeigen, hinkt die Versorgung mit staatlich geförderten Wohnheimplätzen der Zahl von Studierenden noch immer stark hinterher:  Die Zahl der Studierenden ist seit dem Jahr 2007 um 52% gestiegen, die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze der Studierendenwerke jedoch nur um 9%. Daraus ergibt sich ein klares Ungleichgewicht. Das Verhältnis Studierende – geförderte Wohnheimplätze, die sogenannte Unterbringungsquote, liegt bei nur noch 9,45%. Zum Vergleich: Im Jahr 1991 lag sie bei fast 15%, im Jahr 2008 bei noch 12,13%.

DSW-Generalsekretär Matthias Anbuhl kommentiert: „Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum für Studierende hält trotz Pandemie und dem Nebeneinander von Präsenz- und Online-Lehre an. Die Wartelisten auf einen Wohnheimplatz sind in nahezu allen Studenten- und Studierendenwerken voll bis übervoll. Die Nachfrage wird auch dann auf hohem Niveau bleiben, wenn die vierte Welle abgeklungen oder die Pandemie einmal beendet oder gut im Griff ist. Denn bei einer Mischung von physischen Veranstaltungen und digitaler Lehre müssen die Studierenden genauso vor Ort sein wie bei einem reinen Präsenz-Semester.

Um dieser hohen Nachfrage gerecht zu werden, brauchen wir mehr studentischen Wohnraum. Deswegen begrüßen wir das im Koalitionsvertrag fixierte ‚Bund-Länder-Programm für studentisches Wohnen, für junges Wohnen und Wohnen für Auszubildende‘ und fordern eine rasche Umsetzung und kräftige Ausfinanzierung. Wir benötigen insgesamt Bund-Länder-Zuschüsse in Höhe von 2,6 Milliarden Euro bis zum Jahr 2027 für den klimafreundlichen Neubau von 25.000 zusätzlichen Wohnheimplätzen sowie entsprechende Sanierung und Modernisierung aber auch digitale Nachrüstung des Wohnheimbestands der Studierendenwerke.“

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