Stadtfest 3 Tage Marburg 8. bis 10. Juli

27.06.2022 (pm/red) Rock, Pop, Jazz, Klassik, Weltmusik, Sport und jede Menge Spaß sind angekündigt zum Marburger Stadtfest mit Programm  vom Schlosspark bis zur Lahn. Die Vorfreude auf Seiten aller am Programm Beteiligten sei groß, wird …

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Gelassenheit, Geruhsamkeit, Gefälligkeit, Gefasstheit und Gesundheit

24.12.2021 (yb) Ein schwieriges, widersprüchliches und herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende. Alleine die ausgerufene Pandemie will kein Ende nehmen. Oder soll sie das nicht? Dieser Eindruck oder Verdacht könnte aufkommen bei der Lektüre und Rezeption von Medienmeldungen in der jüngsten Zeit. Wie gerufen scheint die Omikron-Variante für Fälle von COVID-19 über die Menschen gekommen zu sein. Wir stünden kurz vor Ausrufen eines erneuten nationalen Notstands muss denken, wer all diese wie in einem medialen Chorsingen verkündeten Nachrichten, Meldungen und Prognosen zur Kenntnis nimmt.

Auffällig ist seit langem – und damit beinahe schon wieder zur vertrauten Wirklichkeit geworden – der Einklang von Politik und Medien. Geradeso als gäbe es ein Zentralbüro, Abteilung Berlin und Abteilung Bundesland, und dazu verschiedene Verkündungsorgane im Staatsfernsehen, Printmedien, Online-Medien und bei den sogenannten Social Media. Mensch muss schon suchen, wenn er offene, kritische und zur Abweichung vom herrschenden Sing-Sang bereite Stimmen hören oder lesen will. Es gibt sie. Und wer suchet, der wird finden, beispielsweise in Gestalt der Nachdenkseiten.

Dort, aber auch in vielen anderen Redaktionen von unabhängigen Medien, als weiteres Beispiel sei hier das Magazin Multipolar genannt, arbeiten seriöse und unabhängige freie Journalisten und Fachleute und leisten erhebliche Beiträge für eine Gegenöffentlichkeit. So hat man früher bereits das Wirken von Menschen genannt, die nicht bereit waren sich einfach der herrschenden Meinung hinzugeben. Denn diese ist bekanntlich die Meinung der Herrschenden. Und dass es Herrschende gibt und diese immer mehr Anstrengungen darauf verwenden ihre Herrschaft über die Menschen und deren Lebensweisen auszubauen, wird mehr und mehr offenbar und unübersehbar.

Oder halten Sie es für normal und angezeigt, dass der Staat, ein Ministerpräsident oder ein Gesundheitsminister oder Landrat uns vorschreiben wann und wie wir unterwegs sein können und dürfen? Ausgangssperre ab 22 Uhr. Das hat es gegeben. Können Sie sich erinnern? Ist das normal und ist es berechtigte Aufgabe des Staates festzusetzen ob überhaupt und wann Menschen vor die Tür gehen dürfen?

In diesen Tagen gewissen politischen Machtwechsels, besser beschrieben vielleicht als politischer Wachwechsel, ist mitunter die Rede von „wertebasiert“. Das Adjektiv wird gerne verwendet um außenpolitische, sprich imperiale Anliegen zu begründen. „Der Westen“, zu dem wir gehören, sei besser und berufen anderen Ländern und Systemen zu verkünden was richtig ist und was falsch. Dabei wird dann geflissentlich und heuchlerisch verschwiegen, wie der Westen, hier insbesondere England und die USA als Speerspitzen mit Julian Assenge als politischem Gefangenen umgehen. An dissidentisch agierende und oft von fragwürdigen Stiftungen finanzierte Personen in Russland oder aus Belarus werden gerne Demokratiepreise vergeben. Währenddessen schmachtet die Person, deren unerschrockenem Wirken via Wikileaks wir die Kenntniss über abscheuliche Kriegsverbrechen der USA zu verdanken haben, im Gefängnis und soll dort vernichtet werden.

Dabei fällt Gelassenheit schwer. Doch genau diese braucht es mehr und mehr, will Mensch der wachsenden Unübersichtlichkeit, medialen Bedrängungen und dem Alarmismus staatlicher Repräsentanten Stand halten. Wer nervös, beunruhigt oder gar angstvoll reagiert, hat schon verloren und droht in dem aktuellen Krisenstadium Omikron unter die Räder zu kommen. Jetzt reicht es den Söders, Kretschmers und Lauterbachs schon nicht mehr von Welle zu reden. Als neuer bedrohlicher Begriff muss „Wand“ herhalten. Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Sprachmißbrauch und Sprachverrohung nennt man so etwas. Ein furchtbares Beispiel dafür ist der Begriff „Booster“. Dieser Begriff wurde vor Jahrzehnten verwendet für ein „Hilfsmodul, das den Schub der Rakete beim Start verstärkt“. Jetzt soll damit sprachpolizeilich das Impfen perpetuiert werden. Also, haben Sie schon oder eigentlich ja sind Sie schon geboostert worden?

Oder obwaltet soviel Geruhsamkeit in Ihnen, dass dieser Kelch bisher an Ihnen vorbeigegangen ist? Bekanntlich taugen die sogenannten Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2-Virus wenig, jedenfalls viel weniger als anfänglich versprochen. So sind inzwischen Millionen Menschen hierzulande nach den obligaten zwei Imfpdurchgängen inzwischen beim Boostern angekommen. Beklanntlich gibt es derzeit keine angepassten, weiterententwickelten Impfstoffe zu der Omikron-Variante des Virus, nicht einmal zur Delta-Variante. Kommt vielleicht ab Ostern. Dann wird es wohl erneut wieder zu Schlangenbildungen vor Impfstellen kommen. Booster No. 2 gilt es in Empfang zu nehmen. Anstelle die Zunge vorzustrecken wie zum Empfang christlichen Abendmahls ist wahlweise der rechte oder linke Oberarm freizumachen für den „Pieks“.

Viele unterwerfen sich diesem Regime und Procedere. Dabei treibt sie weniger die Gefälligkeit um. Gewisse und drängende Notwendigkeiten und Zwänge sind allzuoft Treibmittel. Teilhabe und Teilnahme ist neuerdings an repressive Regeln geknüpft, Stichwort 2G-Regel. Wer eingelassen werden will, einkaufen oder reisen, muss geimpft oder genesen sein und dies nachweisen mit Impass plus Personalausweis. Den Impass, da nicht fälschungssicher, will man abschaffen und digitale Lösungen an dessen Stelle setzen. Ideal erscheint ein kleiner, reiskorngroßer Chip, der unter der Haut platziert wird und per RFID-Technik Auskunft gibt. Gewissermaßen als neuer „Arierausweis“, wie kürzlich ein Bekannter die umgehende Diskriminierung und Ausgrenzung von ungeimpften Menschen ironisch, eigentlich schon eher zynisch, benannt hat. Inzwischen ist durchgedrungen, dass alles Impfen und Boostern diese 2G-Menschen nicht davor bewahrt das Virus weiter zu verbreiten, ja nicht einmal tatsächlichen Schutz davor bringen kann. Und wenn, dann eigentlich nur für wenige Wochen.

Bei derartigem Geschehen kommt die Gefasstheit ins Spiel. Mit diesem Wort soll eine Einstellung beschrieben werden, die zu Stande kommen kann, wenn Mensch Wissen, Informationen und Nachdenken verknüpft und eine entwickelte eigene Position in den Kopf bekommt und diese in Ruhe und mit Bedacht leben kann. Im Kontrast zu Aufgeregtheit und Anspannung kann Gelassenheit ganz wesentlich dazu beitragen viel Ungemach und Bedrängung zu ertragen. Genau davon hat es zu viel in dieser Zeit, die in Kürze den Zeitraum von zwei Jahren umschließt. Furchtbar und unglaublich. Oder hätten Sie gedacht, dass hierzulande nächtliche Ausgangssperren oder Vorschriften zur Anzahl der zulässigen Personen beim Weihnachtstreffen der Familie einmal kommen könnten? Nicht einmal ein Böllerverbot erschien vor der Corona-Krise denkmöglich. Inzwischen diskutiert niemand auch nur darüber. Stattdessen erhalten die Hersteller solchen Unsinns wirtschaftliche Hilfen vom Staat. Auf dass es sie weiter geben möge. (Böllern ist bekanntlich in höchstem Maße umwelt- und klimanützlich.)

So bleibt als letztes die Gesundheit. Sie ist grundlegend und erscheint oftmals selbstverständlich. Das ändert sich gerade und dafür oder dagegen treten viele an. Seitdem das Thema Gesundheit und die umfangreichen Vorkehrungen dafür, etwa in Gestalt der Krankenversicherung, in den Fokus des verzweifelt nach immer neuen und weiteren Anlage und Verwertungsmöglichkeiten suchenden Kapitals geraten ist, ist es hier vorbei mit so mancher Selbstverständlichkeit. Angefangen beim Eid des Hippokrates der Ärzte, der von vielen, allzu vielen in Sachen Impfungen gegen Corona allzu leicht grenommen wird, bis hin zur Pharmaindustrie. Bei Biontec stehen nach einschlägigen Prognosen in diesem Jahr Gewinne von rund 10 Milliarden Euro ins Haus. Das weckt Begehrlichkeiten für die Zukunft und Politik hat mancherorts sowenig Rückrat, dass man Begehrlichkeiten nach Steuersenkung dieser Herrschaften sogar nachgeben will.

Per Massenimpfung, die es möglicherweise zukünftig zwei Mal im Jahr geben wird, kommen Milliarden in die Kassen der Hersteller und wie es mit der Gesundheit der Geimpften langfristig werden wird, muss man sehen. Es kommt zum Phänomen körperlicher  Impfmüdigkeit, also nachlassender Wirkung des Impfstoffes. Dazu droht retardierende natürliche Immunität, ohne die jeder Mensch sowieso nicht Leben und Überleben könnte, die natürlichen Widerstandskräfte des Körpers werden immer mehr geschwächt.

Sie sollten also zusehen, wie sie es halten wollen mit dem Buchstaben G. In diesen Gedanken sind die 5G Gelassenheit, Geruhsamkeit, Gefälligkeit, Gefasstheit und Gesundheit thematisiert und diskutiert worden. In aller Kürze und mit auch subjektiven Betrachtungen bzw. Einschlägen. Vielleicht gibt dies Anstösse für Sie in den kommenden, ungewissen Zeiten. So ist es gemeint, in der Überzeugung, dass es für Menschen zuträglich ist nachzudenken und Informationen abzuwägen. Gewisse Beiträge dazu leistet das Marburger. Online-Magazin seit über 10 Jahren. Wenn Sie wollen, können Sie die Arbeit mit einer Geldspende unterstützen. Die Bankverbindung findet sich hier.

Alle guten Wünsche für geruhsame Feiertage und ein Gesundes Jahr 2022.

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