Ausstellung im Landesmuseum: Reise zum Vesuv – Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel

22.11.2022 (pm/red) Die Ursprünge der Antikenbegeisterung am Hofe der Landgrafen von Hessen-Kassel, die Italienreisen des Gelehrten Simon Louis du Ry und die Anfänge der Archäologie am Golf von Neapel stehen ab Freitag, den 25. November …

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Kreis will gegen Gasmangel vorbeugen

30.08.2022 (pm/red) Als Zielstellung im Landkreis gelte „Energie, insbesondere Gas zu sparen, wo es möglich ist, um eine sichere Energieversorgung zu ermöglichen“ wird von der Kreisverwaltung mitgeteilt. Dazu will der Kreis seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter für das Energiesparen sensibilisieren. „Wie Gas verteilt wird, hat der Kreis allerdings nicht in der Hand“ wird eingestanden. Wichtig sei es jetzt, ruhig und besonnen zu bleiben und nicht in Aktionismus zu verfallen.

Die Verlautbarung dass „alle durch ihr Verhalten und durch verhältnismäßig einfache Maßnahmen dazu beitragen, dass es nicht zu einer Mangellage kommt, bei der das Gas rationiert oder die Versorgung drastisch gedrosselt werden muss“ wirkt allerdings eigenwillig. Wenn nicht genügend Gas vorhanden ist, kommt es nun einmal zu einer Mangellage. Sparsamkeit, zum Beispiel mit abgesenkter Raumtemperatur, kann dies allenfalls hinauszögern. Für Liegenschaften des Kreises, dazu gehören Verwaltungsgebäude und Schulen, solle der  Energieverbrauch insgesamt um mindestens 15 Prozent reduziert werden, so die Mitteilung.

Landrat Jens Womelsdorf verweist zutreffend darauf, dass die übergeordneten Ebenen in Land und Bund gefordert sind. Vor Ort ist man vor allem abhängig und konkret betroffen. Nicht unbedingt eine Beruhigungspille ist es, wenn vom Landkreis verlautbart wird, „dass der Katastrophenschutz keine ausgefallenen Energienetze ersetzen oder eine flächendeckende Energieversorgung sicherstellen kann.“

Gleichwohl oder gerade deswegen sollen Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz vorbereiten, „wie beispielsweise unmittelbare Gefahren für die Bevölkerung abgewendet werden oder die schlimmsten Folgen für die Bevölkerung gemildert werden können.“ Vielleicht werden es Wärmestuben oder beheizte Hallen für solche, die ihre Wohnung nicht mehr heizen können. Oder Suppenküchen für eine warme Mahlzeit am Monatsende, wenn das Geld alle ist.

„Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind und Sozialleistungen beziehen“ habe der Kreis im Blick, wird gemeldet. Bleibt zu hoffen, dass der kommende Winter nicht so anhaltend kalt wird, wie der zuende gehende Sommer heiß gewesen ist. Zum inzwischen verschiedentlich geäußerten Vorschlag Gas via Nordstream II zu beziehen, gibt es seitens des Landreises keine Aussage.

 

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