Zukunftszentrum „Mikrokosmos Erde“ in Marburg eröffnet

16.09.2022 (pm/red) Das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie und die Philipps-Universität eröffneten am Freitag, 16. September 2022, das neu geschaffene „Zukunftszentrum Mikrokosmos Erde“ auf dem Campus Lahnberge in Marburg. Zahlreiche Ehrengäste, darunter die hessische Ministerin für …

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Ketzerbach 63: Von der Anatomie zur Philosophie

Unigebäude Ketzerbach 63

Das Gebäude Ketzerbach 63 wurde in den vergangenen Jahren grundlegend saniert und wird zukünftig vom Institut für Politikwissenschaft und dem Dekanat des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Philosophie genutzt. Ganz rechts die Elisabethkirche. Foto Markus Farnung

12.09.2022 (pm/red) Dem prägnanten Universitätsgebäude Ketzerbach 63 steht nach dreijährigen Bauarbeiten eine neue Nutzung durch Institut für Politikwissenschaft und das Dekanat des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Philosophie bevor. Im Jahr 1841 als anatomisches Institut errichtet, beginnt für das denkmalgerecht sanierte und energetisch ertüchtigte Gebäude nunmehr eine Inanspruchnahme für geisteswissenchaftliche Forschung und Lehre.

Nutzung vormals  für Anatomie, Zoologie, Pharmazie

Das Gebäude an der Ketzerbach 63 hat eine lange Geschichte und gehört zu den ältesten Backsteinhäusern in Marburg. Der ursprünglich zweigeschossige Backsteinbau wurde 1903 um eine Etage aufgestockt. Danach zog das zoologische Institut dort ein. In den 1950er Jahren wurde der Bau grundlegend saniert. Nach einem Umbau im Jahr 1976 nutzte der Fachbereich Pharmazie das Bauwerk. Bis zum Umzug auf die Lahnberge waren darin schließlich das Institut für Pharmakologie und Toxikologie (bis 2011) sowie die Pharmazeutische Technologie (bis 2016) untergebracht.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 11,5 Millionen Euro, 9 Millionen wurden direkt vom Land Hessen übernommen. Für die neuen Nutzungen wurden Räume als Büros umgebaut – vorher waren Teile des Gebäudes als Labore ausgestattet. Zusätzlich gibt es jetzt große helle Versammlungsräume. Mangelnde Barrierefreiheit konnte mit Einbau eines Aufzugs und einer Rampe behoben werden.

Nach Hauptgebäude soll demnächst das seitlich angebaute Hörsaalgebäude in der Wilhelm-Roser-Straße saniert werden, wird von der Univerwaltung mitgeteilt.

Campus Firmanei

Die Philipps-Universität Marburg hat keinen zentralen Campus. Die insgesamt etwa 120 Gebäude verteilen sich auf die beiden Hauptbereiche Campus Firmanei und Campus Lahnberge sowie weitere Standorte in der Innenstadt. Der Campus Firmanei bildet am Fuße der historischen Marburger Oberstadt ein etwa zwölf Hektar großes, neues geistes- und sozialwissenschaftliches Zentrum. Dazu gehören das ehemalige Klinikviertel zwischen Ketzerbach, Pilgrimstein und Deutschhausstraße und der Alte Botanische Garten sowie das Areal um die ehemalige Brauerei und das zentrale Hörsaalgebäude in der Biegenstraße. Herzstück des Campus Firmanei ist die neue Universitätsbibliothek.

Als nächster Meilenstein für den Campus Firmanei wird die Fertigstellung des neuen Forschungsbaus für das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK) angekündigt.

 

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