MIMIKRY von Kerstin Brätsch in der Rotunde des Fridericianum

05.02.2023 (red) In der Reihe der Interventionen präsentiert das Fridericianum die Arbeit MIMIKRY von Kerstin Brätsch als komplexe, raumgreifende Installation eigens für die Rotunde im Zentrum der Kunsthalle entwickelt. Sie bildet den neuen Rahmen des …

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Krankenschwester Gehalt in Marburg und Umgebung

07.12.2022 (pm/red) Krankenschwestern werden in Marburg und in der näheren Umgebung, aber auch in anderen Regionen Deutschlands dringend gesucht. Sie können stationär in einer Klinik, aber auch in einer Arztpraxis arbeiten. Die Gehälter sind teilweise sehr attraktiv. Es hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie viel Sie tatsächlich verdienen. In jedem Fall erwarten Sie exzellente Beschäftigungsaussichten und ein abwechslungsreicher, interessanter und erfüllender Beruf.

Ausbildung und Verdienst einer Krankenschwester

Krankenschwester oder Krankenpfleger ist ein Ausbildungsberuf, den Sie anstreben können, wenn Sie aus der Schule einen erweiterten Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss mitbringen. Für die Ausbildung bewerben Sie sich in einem Krankenhaus. Sie dauert drei Jahre, dann legen Sie das Examen ab. Während der Ausbildung bekommen Sie ein Azubi-Gehalt, das zwischen 1.100 und 1.500 EUR brutto im Monat liegt. Wenn Sie Ihr Examen bestanden haben, bewerben Sie sich als Krankenschwester oder Krankenpfleger.

Gehalt steigt mit den Jahren an

Ihr Einstiegsgehalt ist von der Einrichtung abhängig. Wenn Sie im öffentlichen Dienst arbeiten, beträgt es etwa 2.850 EUR im Monat. Dazu kommen die Schichtzuschläge von bis zu 400 EUR im Monat. Mit den Dienstjahren steigt das Gehalt von Krankenschwestern. Sie können mehr als 4.000 EUR brutto verdienen. Dies ist nicht zuletzt von der Einrichtung und von Ihrer Qualifikation abhängig. So haben Sie die Möglichkeit, sich zur Fachkrankenschwester oder Stationsschwester weiterbilden zu lassen und auf diese Weise Ihren Verdienst zu steigern. Die Schichtzuschläge kommen zum grundlegenden Verdienst immer hinzu.

Die Situation der Krankenhäuser ist schwierig

Seit Jahren gibt es in Deutschland einen Pflegenotstand. Die Auswirkungen sind in der Zeit der Coronapandemie besonders deutlich geworden. In einigen Regionen Deutschlands gab es nicht genug Intensivbetten, Patienten mussten in andere Krankenhäuser verlegt werden. Dabei liegt es nicht an der Technik, die nicht bereitgestellt werden kann: Vielmehr können tausende Intensivbetten in den deutschen Krankenhäusern nicht belegt werden, weil das Personal fehlt. Für die Arbeit auf einer Intensivstation benötigen Krankenschwestern und Krankenpfleger eine spezielle Weiterbildung. Alternativ können Sie nach der Ausbildung Inhalte nachweisen, die eine Tätigkeit in der Intensivpflege erlaubt. Während man auf den Stationen ungelernte Aushilfen mit einfachen pflegerischen Tätigkeiten betrauen kann, ist dies auf den Intensivstationen nicht möglich. Auch die grundsätzliche wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser ist schwierig.

Hat das klassische Krankenhaus eine Zukunft?

Im Mittelpunkt der Diskussion um die Zukunft der Krankenhäuser und um den Pflegenotstand steht die Frage, ob das einzelne Krankenhaus überhaupt eine Zukunft hat. Studien bestätigten bereits vor einigen Jahren, dass dies nicht der Fall ist. Das Einzelkrankenhaus wird in absehbarer Zeit in größere Kliniken münden. Wer in einem kleineren Ort lebt, erfährt dies bereits heute. In immer mehr Städten werden Entbindungskliniken geschlossen. Dies liegt nicht nur daran, dass die Frauen weniger Kinder bekommen als noch vor dreißig oder vierzig Jahren. Eine Entbindung im Krankenhaus ist für die Klinik wenig rentabel. Mütter können sich entscheiden, einige Stunden nach der Entbindung nach Hause zu gehen. Eine stationäre Aufnahme ist aus gesundheitlichen Gründen nicht zwingend erforderlich.

Stationen betreuen Patienten mit anderen Erkrankungen

Aber auch Stationen mit fachlicher Betreuung werden zusammengelegt. So finden sich Herzpatienten nicht selten auf der Urologie wieder, weil auf der Kardiologie alle Betten belegt sind. Dies ist sowohl für den Patienten als auch für das Pflegepersonal eine große Belastung. Ein Urologe kann einen Herzpatienten nicht optimal behandeln, der Kardiologe besucht seine Patienten in verschiedenen Teilen des Krankenhauses. Und auch die Schwestern und Pfleger müssen sich umstellen und gegebenenfalls dazulernen. Dies ist für alle Beteiligten nicht einfach. Eine Änderung der schwierigen Verhältnisse ist derzeit nicht in Sicht.

Bislang keine Lösungen durch das Gesundheitsministerium

Das Gesundheitsministerium hat für den Pflegenotstand keine kurzfristigen Lösungen parat, auch wenn es erste Pläne für mehr Personal im Gesundheitswesen gibt. Der Beruf der Krankenschwester und des Krankenpflegers ist bei jungen Menschen aufgrund der Schichtarbeit und der hohen Arbeitsbelastung nicht so beliebt wie andere Berufe. Dies gilt im Übrigen nicht nur für die Pflegeberufe, sondern auch für das Medizinstudium. Zwar sind die Studienplätze so hoch frequentiert, dass nicht jeder einen Platz bekommt, der gern Medizin studieren möchte. Doch es gibt viele Abbrecher. Junge Ärzte möchten nicht gern auf dem Land arbeiten. Viele gehen ins Ausland, weil die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung dort besser sind. Dies gilt auch für Teile des Pflegepersonals, die ihre berufliche Zukunft gern im Ausland suchen, weil die Bedingungen dort attraktiver sind.

Fazit

In Deutschland gibt es einen Pflegenotstand, der bereits seit einigen Jahren besteht. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Möchten Sie Krankenschwester oder Krankenpfleger werden, haben Sie sehr gute Aussichten, einen Ausbildungsplatz zu finden und nach der Ausbildung übernommen zu werden. Die Verdienstaussichten sind gut, sie steigen mit der Anzahl der Berufsjahre an. In größeren Städten wie Marburg können Sie sich Ihre Stelle aus vielen Ausschreibungen aussuchen.

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