Informationskundgebung am Marktbrunnen: 5 Jahre UN-Atomwaffenverbotsvertrag

19.01.2026 (pm/red) Vor 5 Jahren, am 22.01.2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) in Kraft getreten. Mittlerweile haben 73 Staaten diesen Vertrag ratifiziert. Weitere 26 Staaten haben ihn unterzeichnet. Damit ist der Vertrag von mehr als der …

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In Kassel Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Das Bundesarchiv berichtet über die Befreiung von Auschwitz. Bildschirmfoto

21.01.2026 (pm/red) Zum 81. Mal jährt sich am 27. Januar 2026 die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz – ein Synonym für den Holocaust und den Massenmord an europäischen Juden.
Die Stadt Kassel und die Jüdische Gemeinde laden an diesem Tag zu einer Gedenkveranstaltung um 14 Uhr im Foyer und auf dem Vorplatz des INTERIM des Staatstheaters, auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne, ein, um an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu erinnern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich an diesem Ort von Ende 1947 bis Sommer 1949 ein Camp für sogenannte „Displaced Persons“. Mehr als 2.000 jüdische Überlebende der Shoa, die aus Osteuropa geflüchtet waren, fanden hier unter dem Schutz der US-Besatzungsmacht Zuflucht.

Nach einer Ansprache von Oberbürgermeister Sven Schoeller berichtet der Historiker Wolfgang Matthäus während der Veranstaltung über diesen bislang wenig bekannten Teil der Kasseler Stadtgeschichte.

Im Rahmen der Neugestaltung des Foyer-Platzes am INTERIM wurde ein besonderer Erinnerungsort geschaffen, der anlässlich des Gedenktages vorgestellt wird. Mitwirken wird das Sara Nussbaum Zentrum für jüdisches Leben. 

27. Januar 1945 Befreiung Konzentrationslager Auschwitz

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz. Der 27. Januar wird seit 1996 in Deutschland als nationaler und seit 2005 auch international als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Er soll erinnern an alle Opfer des Regimes in der Zeit von 1933 bis 1945: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene, Deserteure, ältere Menschen und Kinder an den Fronten, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie an die Millionen weiteren Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt wurden.

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