Stromerzeugung mit Photovoltaik in Marburg seit 2021 mehr als verdoppelt

Unter grauen Himmel vor verschneiter Winterlandschaft: Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies links, Dr. Martin Egger (Geschäftsführer von Innexis), Stadtrat Dr. Michael Kopatz, Bürgermeisterin Nadine Bernshausen, Jürgen Rausch (Geschäftsführer Gewobau), Alexander Sauer (Stadtwerke Marburg), Axel Erdmann (ehrenamtlicher Solarberater) und Stefan Schulte (Parents for Future) freuten sich gemeinsam über die Verdopplung der Solarleistung im Stadtgebiet und damit über das Erreichen des Ziels im Wattbewerb. Foto Sebastian Reichel
31.01.2026 (pm/red) Im sogenannten Wattbewerb als bundesweitem Städteranking habe die Stadt Marburg die Solarleistung per Photovoltaik seit 2021 verdoppelt, wird berichtet, wozu Stadtwerke, die Gewobau und die Philipps-Universität maßgeblich beitragen haben. Im Sommer 2025 hat Marburg das Ziel mit der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Freiflächenanlage M159 der Innexis am Pharmastandort Görzhausen übertroffen.
„Die Anlage M159 hat die ausschlaggebenden Megawatt Peak geliefert, die zur Verdopplung der Solarleistung in Marburg beigetragen haben“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und ergänzte:
„Dieses Projekt steht exemplarisch für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren im Rahmen des Wattbewerbs.“

Photovoltaikanlage auf dem Messeplatz Marburg. Sternbald-Archiv-Foto
Mit einer Leistung von 3 Megawatt Peak (MWp) zähe die neue Freiflächenanlage zu den größten freistehenden Photovoltaik-Projekten im Stadtgebiet.
- Gestartet ist Marburg im Juni 2021 mit 1.264 PV-Anlagen . I
- nzwischen sind insgesamt 3.710 Anlagen im Stadtgebiet installiert.
- Die Solarleistung ist seit 2021 von 21,2 MWp auf 45,6 MWp im Sommer 2025 angewachsen und mittlerweile sogar auf 47,4 MWp angestiegen.
- Damit hat sich die Stromerzeugung aus Solarenergie Marburgs mehr als verdoppelt.
Allein durch das Zuschussprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ der Stadt wurden seit 2020 mehr als 949 Photovoltaikanlagen gefördert. Diese decken den Jahresstrombedarf von mehr als 3.000 Marburger Haushalten. Bis Ende 2024 wurde dank der Förderprogramme eine Gesamtleistung von mehr als 10 MWp installiert, wurde mitgeteilt.
Die Schule am Schwanhof, der Feuerwehrstützpunkt Cappel oder das Nachbarschaftszentrum Waldtal verfügen über über PV-Anlagen. Die Stadt habe eine Leistung von rund 270 Kilowatt-Peak (kWp) neu installiert, erläuterte Stadtrat Dr. Michael Kopatz.
Die Philipps-Universität Marburg, die ebenfalls zur Teilnahme am Wattbewerb aufgerufen hatte, verfügt beispielsweise über PV-Anlagen auf dem Gebäude der Chemie, der Universitätsbibliothek, Synmikro oder auch dem Parkhaus Nord. Seit 2021 habe die Uni insgesamt eine Leistung von 528,1 kWp neu installiert, wurde informiert.


