
06.03.2026 (pm/red) Die Sirenen im gesamten Stadtgebiet sowie die Warn-Funktionen und Warn-Apps auf Mobiltelefonen werden am Donnerstag, 12. März, landesweit ausgelöst. Der hessenweite Probealarm startet um 10:01 Uhr. Ziel ist es, die technische Warninfrastruktur zu testen und die Bürger für die verschiedenen Warnmittel und Alarmsignale zu sensibilisieren. Der Probealarm sowie die Entwarnung um 10:30 Uhr erklingen jeweils für eine Minute, wird mitgeteilt.
Den Bürgern sollen durch die Probewarnung deren Funktion und die Abläufe wieder ins Gedächtnis gerufen werden, um im Ernstfall die Warnmeldungen richtig wahrnehmen und einordnen zu können. Durch die Feuerwehreinsatzzentrale wird um 10:15 Uhr eine automatische Sprachansage zum Warntag (Probealarm) aktiviert. Die Sprachdurchsagen von der Anlage sind nur in unmittelbarer Nähe der Sirene wahrnehmbar und nicht im gesamten Stadtgebiet. Dies gehört zum Warnmittelmix.
Neben Alarmsirenen und Rundfunkdurchsagen wird die hessische Bevölkerung über das „Cell-Broadcasting“ und auch über die kostenlose Warn-App hessenWARN informiert. Des Weiteren erfolgen Informationen auf den Informationstafeln der Bushaltestellen im Stadtgebiet. Die vorhandenen Warnfahrzeuge der Feuerwehr Marburg werden keine Warnfahrten im Stadtgebiet durchführen, diese werden für einen möglichen realen Einsatz an diesem Tag zurückgehalten.
Mit der Warnung erhalten die Bürger eine Empfehlung, was sie zu ihrem Schutz tun können oder wo sie weitere Informationen erhalten. Eine Warnung der Bevölkerung kann sowohl bei einer Bedrohung der Bundesrepublik von außen („Zivilschutzfall“), bei Großschadenslagen („Katastrophenfall“), im täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehr („tägliche Gefahrenabwehr“) und bei polizeilichen Ereignissen erforderlich sein.
