
12.03.2026 (pm/red) Zum Internationalen Tag des Waldes laden das Forstamt Wetzlar und der hessische Bund für Naturschtutz naturbegeisterte Menschen herzlich zu einer Pflanzaktion für die Wildkatze ein. Am Samstag, 21. März, wird im Stippbachtal bei Sinn ein neuer Waldrand aus Bäumen und Sträuchern gepflanzt, um für die Wildkatze und weitere Tierarten einen wertvollen Lebensraum zu schaffen.
Die Aktion beginnt um 10 Uhr und wird je nach Tempo voraussichtlich gegen 14 Uhr enden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Ein kleiner Snack in Form von Brezeln und Getränken steht bereit. Vorkenntnisse sind keine nötig, eine gewisse körperliche Grundfitness aber schon. Interessierte werden gebeten, an wetterangepasste Kleidung und Schuhwerk sowie Arbeitshandschuhe zu denken. Wer Spaten, Drahtschere und Gummihammer besitzt, soll diese mitbringen.
Andrea Malkmus, Projektmitarbeiterin im Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ beim BUND Hessen, sagt: „Die Wildkatze war in Hessen vielerorts verschwunden, doch sie kehrt wieder in ihre angestammten Lebensräume zurück. Damit das so bleibt, braucht die Samtpfote naturnahe Wälder mit ausreichend Nahrung und Verstecken. Wir freuen uns daher über alle, die gemeinsam mit uns anpacken und Wildkatzenlebensräume stärken möchten.“
- Datum: 21. März 2026 – Uhrzeit: 10 Uhr
- Treffpunkt: Stippbachweg, Einfahrt v. Ehringshausen-Kölschhausen; Achtung: Stippbachstr. wieder gesperrt, Laufweg ca. 1 km. Koordinaten: 50°38’36.6″N 8°22’43.2″E
- Anmeldung erforderlich: Bis zum 19. März 2026 über das Anmeldeformular von HessenForst
Hintergrund
Wo einst Fichten wuchsen, soll im Staatswald bei Sinn bald ein Lebensraum für die Wildkatze und viele weitere Tierarten entstehen. Ein strukturreicher und gestufter Waldrand aus Hundsrose, Weiß- und Kreuzdorn, Wildapfel und weiteren Bäumen und Sträuchern wird sich hier entwickeln.
Das Projekt „Wildkatzenwälder von morgen“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Das Land Hessen ist Co-Förderer des Vorhabens. Die Kooperationspartner sind HessenForst, das Regierungspräsidium Gießen und der Naturpark Lahn-Dill-Bergland. Ein Kernbereich des Projekts bildet der Staatswald des Forstamtes Wetzlar in der Region „Hörre“.
