Zahlen zur Stromerzeugung 2025 aus fossilen Quellen, Wind und Solar

02.01.2026 (pm/red) Eine konstante Erzeugung aus fossilen Quellen in das öffentliche Stromnetz 2025 wird gemeldet, darin Steinkohlekraftwerke, Braunkohlekraftwerke und Erdgaskraftwerke. Der Anteil der in Deutschland in das öffentliche Stromnetz eingespeisten erneuerbaren Energien am Strommix, der …

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2026 zwischen Ostern und Advent Jubiläum Hephata Diakonie

Ein Mahnmal neben der Hephata-Kirche erinnert an Deportationen von Bewohnern und durch das NS-Regime. Foto Stefan Betzler

03.01.2026 (pm/red) Die Hephata Diakonie mit Stammsitz und Schwerpunkt in Schwalmstadt-Treysa feiert in 2026 ein Jubiläum. Das Tagungs- und Begegnunszentrum Brüderhaus auf dem Stammgelände Hephatas in Treysa wird 100 Jahre alt. Mit einem Ostergottesdienst am Sonntag, 5. April, in der Hephata-Kirche wird das Jubiläumsjahr gestartet.

Mehr als 200 Einrichtungen in drei Bundesländern sind der Hephata Diakonie zugehörig.

„Die Ideen für unser Jubiläumsjahr sind im Frühjahr 2025 in einem bereichs- und hierarchieübergreifenden Workshop entstanden, zu dem alle Kollegen und Kolleginnen aus dem 3.500 Personen starken Team Hephata eingeladen waren“, berichtet Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt.

Mit dem Ostergottesdienst am Sonntag, 5. April, in der Hephata-Kirche startet das Jubiläumsjahr. Eröffnet wird dann eine Pop-up-Ausstellung in der Alten Küche neben der Kirche. Exponate zum Anschauen und Anfassen zu 125 Jahren Hephata mit 125 Gesichtern aus Einrichtungen und Diensten des diakonischen Unternehmens, das am 1. April 1901 in Treysa gegründet worden ist.

Am 30. Mai  lädt ein das Tagungs- und Begegnungszentrum Brüderhaus in Treysa zum „Open House“. Die Diakonie Gemeinschaft Hephata feiert ihr 125-jähriges Bestehen. 

Am  13. Juni veranstaltet der Geschäftsbereich Soziale Rehabilitation im Schlosspark Loshausen ein Open-Air-Konzert: Rock ohne Stoff. Auf der Bühne „Christian Bergmann und die Nordhessen Drei“, eine Johnny-Cash-Cover-Band. 

Hephata-Festtage gibt es 2026 an vier Tagen: Große Benefiz-Gala am 11. September. Highlight-Konzerte von HE/RO (10.9.) und den Fäaschtbänklern (12.9.). Festtags-Meile am 12. und 13. September. Zum Abschluss live Peggy March.

Gedenken am 18. November am Mahnmal neben der Hephata-Kirche. Erinnert wird an die Deportationen von Menschen mit Behinderungen aus Einrichtungen Hephatas unter den Nationalsozialisten 1937 bis 1939. 

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres soll als Glanzlicht ein Adventskonzert im Kultur- und Bürgerzentrum Neustadt/Hessen stattfinden.

Von den Anfängen
Franz von Roques, aus einer hugenottischen Familie stammender Pfarrer der Stadt Treysa, gründete 1864 das Kurhessische Diakonissenhaus in einer außerhalb der Stadt gelegenen ehemaligen Papiermühle. Mit der Ausbildung von Diakonissen wurden die Versorgung und Pflege Erkrankter und die Erziehung von Mädchen Arbeitsschwerpunkte. 1893 erhielt die Einrichtung den Namen „Hephata“. Der hausgeistliche Pfarrer Hermann Schuchard gründete 1901 das „Hessische Brüderhaus e.V.“, um junge Männer zu Diakonen auszubilden und die diakonische Arbeit weiterzuführen.

 

 

 

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